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Beer Pong und die Party läuft

Der Vorteil, Kinder zu haben, liegt unter anderen nicht nur daran, dass man mit den Devices problemlos zurechtkommt, ich bekomme einmal im Monat eine digitale Nachhilfestunde von meinen Töchtern, sondern auch im Party machen. Das haben meine Kinder mir echt voraus. “Essen, Mama, ist sowas von unwichtig, coole Musik, Wodka Shots, Jägermeister und Bier und “Beer pong” muss sein”, hörte ich unlängst aus dem Mund meiner Älteren. Letzteres kam mir vor wie böhmische Dörfer. Mein Lebensgefährte, Patenonkel von vier Jungs, schritt sofort zur Tat und bestellte den “Beer Pong”(ca 80,- Euro inkl. Bälle) für unser Kind und seine Patensöhne als Geburtstagsgeschenke “en gros” gleich mit. Das ist anscheinend nichts Neues, seit 1950 schon auf dem Markt, nur jetzt hat es ein Revival, so dass die Amis damit sogar in las Vegas Wettbewerbe mit 50.000 Dollar dotiert austragen. Es handelt sich hierbei um eine kleine Tischtennisplatte auf vier Füssen, worauf man volle Plastikgläser mit Bier oder Wodka (!) auf eine Dreiecksform stellt und 1: 1 oder 2: 2 mit den Tischtennisbällen wurfsicher in einem der prall gefüllten Behälter (dürfen nur rot oder blau sein…) zu zielen versucht. Jeder Treffer heisst: das Glas leer trinken. Schläger braucht man nicht, eine gute Sehstärke reicht und eine gute Leber. Mit Dauer des Spieles, könnt Ihr Euch vorstellen, in welchem komatösem Aggregatzustand das enden kann. Aber lustig ist es und kommt bei Jung und Alt an!