…sondern das Handy am Steuer. Eines meiner Kinder macht demnächst den Führerschein. Ich sollte als gewissenhafte Mutter ein Vorbild sein, fahre aber zugegebenermassen nicht nur nach Vorschrift, das ist meiner französisch-türkischen Herkunft geschuldet. In Paris oder Istanbul fährt man einfach anders als hierzulande. Dafür dass die Südländer chaotischer im Strassenverkehr navigieren als die Deutschen, passieren überraschenderweise nicht mehr Unfälle. Aber egal ob in Deutschland oder sonst wo, die Hauptursache der Unfälle ist nicht etwa Alkohol oder zu nahes Auffahren, sondern tatsächlich das Handy am Steuer. Und solange wir nicht alle automatisches Fahren haben, sollten wir das Handy im fahrenden Auto ruhen lassen. Selbst ein Blick darauf, kann tödlich enden und ausserdem macht es die Augen kaputt. Nichts ist so wichtig, dass man dafür sein Leben und das der Familie aufs Spiel setzen muss.

Ich war vor kurzem in Berlin auf einem Symposium, Thema: Frauenquote, der Spagat zwischen Familie und Kind. Es sassen fünf Damen auf dem Podest, drei davon hatten das Erbe des Vaters angetreten und bekamen quasi ab Geburt die Firma in den Schoss gelegt. Konnten sich entspannt in das gemachte Unternehmernest setzen und nebenher auch noch vier Kinder gross ziehen, weil ja die Kindermädchen ihren Job bestens bezahlt verrichteten. Natürlich mussten diese drei Damen aus gutem Hause zumindest einen ordentlichen Abschluss haben, ehe sie dann auf direktem Weg in die Fußstapfen des Vaters eintreten durften. Die Ausbildung, ohne anschliessende berufliche Erfahrung in anderen Unternehmen, war quasi der “Dooropener”, und wenn man dann in der hauseigenen Firma Schwierigkeiten hat, wird man als Tochter sanft aufgefangen. Söhnen ergeht es komischerweise anders, sie müssen sich oft gegen den allmächtigen Vater behaupten lernen und spüren enormen Gegenwind.

Die drei Damen jedenfalls waren meines Erachtens fehl am Platz.  Mich überzeugten hingegen zwei Gründerinnen, die mit wenig Eigenkapital ihr start-up auf den Weg brachten, Investoren gewinnen mussten und nebenbei auch noch Mutter von zwei Kindern wurden. Das ist meines Erachtens repräsentativ, wenn es um Frauen geht, die heute ihren Mann stehen müssen. Das sind für mich die wahren Heldinnen, die nicht qua Herkunft ihre Karriere feiern, sondern aus eigener Kraft Erfolg haben, ohne protegiert zu sein von Papa.

Ich gönne jedem seinen Status, aber mit welcher Chuzpe man sich selbst feiert, wenn man den Erfolg ohne eigenes Zutun geerbt hat, hat mich doch sehr schockiert. Authentisch waren die drei Töchter von den ingesamt fünf Frauen leider nicht. Besonders hat mich die Aussage einer der Damen erschüttert, die allen Teilnehmern des Symposiums empfahl, im Lebenslauf bloss nicht zu erwähnen, dass man Mutter sei. “Das würde die Karrierelaufbahn nicht nach vorne bringen,”, so der O-Ton einer der Unternehmer-Töchter. Das galt natürlich nicht für sie, aber welches Signal setzt man da selbst als Frau in die Welt, was gibt man den jungen, im Raum anwesenden Mädchen für  Tipps auf den Weg mit? Die Kunst ist doch, dass unsere Töchter ohne ” #Metoo ” und dem Negieren ihres Nachwuchses in der Businesswelt reüssieren können. Wenn Männer sich aufmachen und Symposien dieser Art organisieren, sollten sie in der Tat Frauen am Start haben, die authentisch sind und wertvolle Ratschläge geben können und nicht den genetischen Erfolg ihr eigen nennen und kinderfeindliche Attitüden an den Tag legen.

Fakt ist: Frauen müssen nach wie vor einen Gang höher schalten, um zur Vorstandsebene zu gelangen oder gar als Star bei den Musikawards wie z.B. die “Grammy-Verleihung” Preise einzuheimsen. Sie müssen einfach mehr leisten: Kinder auf die Welt bringen, Karriere machen und auch noch eine gute Ehefrau und Mutter sein und dabei bitteschön auch noch super aussehen. Nicht umsonst schrumpft bei soviel Multitasking und Anforderungen der Abstand der Lebenserwartung zwischen Frau und Mann. Dass das weibliche Geschlecht per se sieben Jahre länger lebt, ist heute nicht mehr so.

Neuerdings nehmen sich auch immer mehr junge Väter im Berufsleben eine Auszeit, das sogannnte “Parenting”, um nicht nur bei der Geburt präsent zu sein. Sie wollen mehr haben vom Kind und der Familie, was sie ehrt. Bei jedem Einstellungsgespräch ist es der “Generation Erbe” wichtiger, sogenannte Sabbaticals (Sonderurlaube) im Arbeitsvertrag zu implementieren als eine jährliche Gehaltserhöhung. Wenn das so weitergeht, sind die Frauen auch offiziell das starke Geschlecht und werden der Haupternährer der Familie sein. Nur das mit der Gebärmutter beim Mann haut noch nicht ganz so hin, aber das wird bestimmt in naher Zukunft auch durch künstliche Intelligenz erreicht. Und dann ist das Thema Frauenquote ohnehin obsolet! Das erleben wir Frauen ab 40 vielleicht noch!

Erinnert Ihr Euch noch? Helmut Kohl und die Spendenaffäre? Der Altkanzler hat bis zum letzten Atemzug sein Ehrenwort gehalten und nicht den anonymen, grosszügigen Gönner der CDU namentlich genannt, nahm sogar dafür in Kauf, seinen exzellenten Ruf als “Kanzler der Deutschen Einheit” aufs Spiel zu setzen. Unser derzeitiger Außenminister, Sigmar Gabriel, hat sich wohl auf das gegebene Wort seines Parteikollegen Martin Schulz verlassen und dieses nun mit Pauken und Trompeten eingefordert. Politiker sind auch nur Menschen, der eine hält sich dran, der andere erst mit öffentlichem Druck. Im Privaten ist das auch so eine Sache. Ich weiss nicht, wie oft mich Freunde ins Vertrauen gezogen haben mit der Bitte um absolute Geheimhaltung, und ich habe mich daran gehalten, weil es um elementar wichtige Dinge ging. Mein Wort zählt. Und wenn ich etwas verspreche, dann halte ich mich daran. Wenn es aber um etwas Belangloses oder Banales geht, ist es nahezu lächerlich, einem das Ehrenwort abzunehmen. Dann bin ich auch nicht bereit, es zu geben.

Es gibt tatsächlich Frauen, die unter fadenscheinigen Gründen nicht erzählen wollen, wo sie gerade welches Designer Kleidungsstück günstig gekauft haben oder zu welcher Kosmetikerin sie gehen, weil sie das im Vertrauen von einer Freundin empfohlen bekommen haben und es nicht weitersagen dürfen. Das ist, mit Verlaub, Kindergartenniveau. Wenn ich Freunden etwas Gutes tun kann, dann helfe ich, wo ich kann.

Was ist also das gegebene Wort? Ein Versprechen bis ins Grab einhalten, egal wie albern es auch ist?

Ich habe meiner Mutter, die viel zu früh verstarb, versprochen, loyal zu sein und meinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen und wenn es darauf ankommt, meinen Mund zu halten. Und daran halte ich mich. Das Ehrenwort hält man unter der Prämisse, dass keiner zu Schaden kommen darf. Oder dass man Dinge, die man verlässlich zugesagt hat, so lebenswichtig sind, dass man sich daran hält.  Sigmar Gabriel wäre zu Schaden gekommen, denn wenn es tatsächlich zu einer erneuten “Groko” kommt, sind die Diäten eines Ministerpostens höher als die eines herkömmlichen Abgeordneten. Abgesehen von der Wichtigkeit des Amtes, das man inne hat mitsamt dem Ruhm und dem Ansehen.

Bundeskanzler Helmut Kohl wollte nicht Ross und Reiter nennen, damit hat er zwar sich und seiner Partei massgeblich geschadet, aber die CDU ist deswegen nicht in der Gunst der Wähler abgefallen, und Helmut Kohl hat trotz der Hetzkampagne gegen seine Person noch sehr lange gelebt. Am Ende muss jeder selbst abwägen, was für ihn ethisch und moralisch vertretbar ist, solange man immer bei der Wahrheit bleibt, wenn man den Mund aufmacht.Und so wie Ämter, sind oft auch Freundschaften sowie Ehen auf Zeiten begrenzt, die es mit dem “Gegebenen Wort” nicht zu Ernst nehmen!

In diesen Wochen haben wir Deutschen eigentlich allen Grund zum Feiern. Die einstige Mauer ist genauso lang gefallen wie sie stand. Ein Grund für mich, um Revue passieren zu lassen. Ich stand als ehemaliger Wessi und Tourist aus dem Schwarzwald,  im Sommer 1989, vor der Berliner Mauer und konnte es als junger Mensch nicht begreifen, das man in der geteilten Stadt überhaupt leben konnte. Als die Mauer fiel, zog ich recht bald danach nach Berlin und liebe diese Stadt allerdings erst seit dem Zuzug der Regierung im Jahr 2002. Sie ist seither liberal, die einzige wahre Grossstadt im Lande und somit ist sie weltoffen. Sie hat nichts von Kleinkariertheit, Enge und Ängsten. Sie ist immer im Werden, niemals im Sein. Es wird in ihr nie langweilig! Nicht umsonst steigt die Zahl der Einwohner, die kommen, um zu bleiben. Egal woher man stammt, in Berlin ist man erstmal Mensch. Und die meisten haben Zivilcourage. Diese Eigenschaft ist gerade bei den Westdeutschen stark ausgeprägt, Jahrelang wurde uns in den Schulen gepredigt, wie Faschismus und Kommunismus die Freiheit des Einzelnen nehmen, das man für sein Recht aufstehen muss und sein eigenes Denken im demokratischen Sinne in die Welt hinaustragen soll.

Ich gehöre zu der Generation, die mit Gastarbeiterkindern in die Schule ging, die italienische, jugoslawische, türkische und deutsche Freunde hatte und keinen Unterschied sah, ausser dass es in den diversen Küchen bei den Schulfreunden anders nach Gewürzen roch als bei meiner Mutter oder Oma zuhause. Eine herrliche Vielfalt, die mich durch meine Kindheit getragen hat und mich zu dem weltoffenen Bürger gemacht hat, der ich heute bin. Deswegen passe ich auch zu Berlin. Nichtsdesotorz treffe ich selbst in der .liberalsten Stadt Deutschlands hie und da noch auf Menschen, die in der DDR sozialisiert wurden und die die Mauer noch im Herzen und auf der Zunge tragen. Es sind all jene, die nicht abgeholt wurden von uns, die selbst nicht integriert sind in dem neuen, vereinten Deutschland, die fremdenfeindliche Züge annehmen. Ehrlich gesagt, habe ich – nach langem Hadern mit mir selbst-  für all jene eine gute Entschuldigung gefunden. In der ehemaligen DDR gab es zwar auch Ausländer aus kommunistischen Ländern wie Vietnam, Angola, Kuba, Mosambique, aber diese Menschen kamen als Arbeiter, wurden homogen in Arbeitslager gehalten und wohnten in eigens für sie geschaffenen Wohnheimen, heisst: sie waren kaum gesehen im normalen DDR Leben. Sie waren nicht integriert. Die DDR Bürger kamen nicht in Berührung mit ihnen, wie wir mit den Gastarbeitern in Deutschland, die bereits ab Mitte der Fünfziger Jahre mit für den Aufschwung in der BDR sorgten. Die Westdeutschen haben den Gastarbeitern und deren Tätigkeit mit den Wohlstand zu verdanken, die Ostdeutschen hatten bis zum 8.November 1989 keinen Wohlstand und schon gar keine Zivilcourage.

Aber genau diese Gabe ist der Schlüssel für ein besseres Miteinander. Wenn wir unseren Kindern und Enkelkindern auf den Weg geben, das neben einer gesunden Portion Patriotismus in homäopathischen Gaben, auch Zivilcourage und Weltoffenheit die Menschen verbindet – fernab ihrer Herkunft. Das kann man erziehen. Dafür braucht man, neben dem Elternhaus, auch Vorbilder, wie beispielsweise Peter Fischer, der Präsident des Fussballvereins “Eintracht Frankfurt”. Er hat in seinem Stadion an die Fans seines Vereins appelliert, die Ausgrenzer auszugrenzen. Wer gegen Ausländer ist, hat keinen Platz im Frankfurter Stadion. Herr Fischer hat aus der Geschichte gelernt, ist konsequent und hat Zivilcourage beweisen. Ich wünschte, dass so manch anderer aufsteht und sich, auch medial, einsetzt gegen Rassismus in diesem vereinten Deutschland. Der moralische Kompass fehlt noch bei vielen Ostdeutschen, auch wenn die Mauer schon genauso lange nicht mehr existiert wie sie stand! In den Köpfen scheint sie noch einzementiert zu sein, das jedenfalls ist die Bilanz von 1989 bis heute.

Seit November 2017 hat es in meiner Lieblingsstadt Paris ununterbrochen geregnet. Dem Pariser Chic konnte das aber nichts anhaben. Denn die Französin von Welt trägt ihre Haare décoiffé, sprich zersaust. Man muss nach dem Friseur Besuch eigentlich so aussehen, als ob man gerade eine heisse Nacht erlebt hat und sprichwörtlich komplett durcheinander, aber sehr emotionalisiert, mit glänzenden Augen und wilden Haaren auf die Strasse geht. Ihr kennt das Gefühl doch auch, oder? Zumindest ist Euch vertraut, dass man vom Friseur kommt und erstmal die Haare kräftig aufschüttelt, damit sich die Strenge des Föhnens und der überdosierten Haarspraygabe  verflüchtigt. Wer will denn schon so aufgeräumt aussehen, wenn der angesagte Look Décoiffé heisst? Ich halte mich, als Viertel-Französin,  da schon ein Leben lang dran und komm zerzaust und locker ganz gut durchs Leben! Vive la France und der Paris Chic!

…gab  mir mein deutscher Stiefopa auf den Weg, als ich 18 Jahre und damit volljährig und geschäftsfähig wurde. Das mit dem Autoverkäufer gilt wohl nur, wenn man einen gebrauchten Wagen erwerben will. Das mit der Warnung an die Bänker habe ich verstanden und bisher immer, mit Opas Worten im Ohr, Glück gehabt mit Geldgeschäften. Was aber ordentlich daneben ging in m einem bisherigen Leben war meine Wahl der Versicherungsagenten. Das sind solche Ganoven. Man zahlt sein ganzes Leben Prämien und tritt dann ein Schaden auf, drücken sie sich mit der Abwicklung, winden und wenden sich.

Wie beispielsweise durch die beiden Orkanstürme im letzten Oktober 2017: sie verzögern sie die Abwicklung über drei Monate, schinden Zeit, weil sie gerader mal wieder übernommen werden von dem nächsten Giganten und damit ihre Zahlen schönen müssen. Man ist als Versicherungsnehmer der Trottel!  Selbst als wir unseren Hund mit knapp 3 Monaten versicherten und er einmalig eine Yoga “Lulemon Jacke” meiner Freundin anbiss und einmal einen Stiefel einer Bekannten zerriss, schmissen sie uns als Kunden heraus. Unser Hund, der anfänglich noch Welpenschutz hatte,  hat seither nie mehr etwas kaputt gemacht, aber das konnte die Profitorientierte Versicherungsbranche nicht abwarten.  Am liebsten haben sie natürlich nur Dumme, die brav bezahlen und nichts geltend machen. Nur  nicht aufmucken….

In einer Lebensgemeinschaft ist man oft unnötig doppelt versichert und merkt es nicht mal. Der Versicherungsagent macht sich ja auch nicht die Mühe, um einem Überversicherten zu helfen, ihm einen Überblick zu geben über Sinn und Unsinn der Versicherungen.

Wenn Ihr auch so eine negative Erfahrung habt, einen Anwalt einschalten macht sehr viel Sinn, gerade, wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat. Aber wusstet Ihr, dass es sogenannte Versicherungsmakler gibt, die die Interessen des Versicherten wahrnehmen und sich der Sache annehmen? Ich bin bei so einer Maklerfima und fühle mich sehr aufgehoben. Nach meiner viermonatigen Odyssee kümmern sie sich nun um die Abwicklung der Sturmschäden und es kostet mich keinen Cent. Und als ich mein Zweitauto (Cabrio) anmelden wollte, waren die Makler so schlau und haben meinen Schadensfreiheitsrabatt auf den Neuwagen geltend gemacht, und im Nu fiel die Prämie zu einem sehr annehmbaren Preis. Mein Versicherungsagent hätte sich dafür nicht die Finger krumm gemacht.

Makler (mehr im Sinne von Immobilienmakler) haben ja eigentlich auch nicht den besten Ruf, aber im Fall der Versicherungsmakler gilt das nicht. Jedenfalls nicht für meine Jungs. Wenn Ihr eine Empfehlung braucht, dann schreibt mir per mail: hallo@janinewhitehouse.de.

Trennung. Zumindest kann es. In meinem Freundeskreis war Yoga schon vor 25 Jahren aktuell. Einige von meinen Bekannten, deren Kinder grösser wurden,. machten sogar eine Ausbildung als Yogalehrerin, um sich danach von ihrem Ehepartner zu lösen. Das konnte ich übrigens an mir selbst auch beobachten, wie Yoga, das in sich gehen, andere Ebene eröffnet und im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Die Konsequenz mündet oft in einer Trennung. Habe heute mit meiner Yogalehrerin darüber philosophiert, ehe die anderen Yogis kamen. “Trennungen gehen oft einher nach intensiven Yogaklassen-Besuchen”, attestierte sie mir auch. Nur gäbe es viele Teilnehmer ihrer Kurse, die nicht aufmachen würden, sprich nach wie vor blockiert seinen auch im Yoga. Es ist also nicht zwingend notwendig, dass Yoga alles hinterfragt und sogar die Beziehung zum Partner, aber zumindest regt es an zum Nachdenken und öffnet den Horizont, für all jene, die es zulassen wollen. Meine Hausärztin ist mittlerweile 80 und macht jeden Tag Yoga. Ihr schwieriger Mann verstarb vor Jahren, ohne Ihr Yogapensum hätte er sie überlebt! Heisst, liebe Mädels, Ihr müsst Euch ja nicht gleich trennen, wenn ihr unter die Yogis geht, aber Ihr tut mehr etwas für Euch und Euer Wohlbefinden. Fangt gleich mal an mit dem Morgengruss! OHM!

Meine Freundin Eva Steinmeier hat durch das Testament ihrer Oma einen Auftrag bekommen, genau die Zutaten zu verwenden, um gigantisch gut wirkende Cremetiegel herzustellen, die unter dem Firmennamen “A 4  cosmetics”  heute die Regale von Edel Kaufhäusern wie das “KaDeWe”  bereichern,  und die Frauen vor dem Altern schützen. Meine Grossmutter hatte auch tolle Tipps, leider hat es nicht zu einer Produktion von Schönheitsartikeln geführt, aber dafür sind sie  günstig. Bei Augenringen, die ich notorisch einfach habe, egal, wie ausgeschlafen ich bin,  lege ich kalte Apfelscheiben unter die Augen und habe schwups den Frischekick. Was meine Zähne angeht, so schiebe ich Panik vor Zahnfleischrückgang. Will ja keine Pferdezähne bekommen im Alter. Also gurgele ich regelmässig mit Salbei und alterierend mit Zitrone. Letzteres hilft auch gegen Altersflecken. Immer schön die Hände mit Zitrone einschmieren. Nicht umsonst enthalten viele Körperlotionen Zitronenkonsistenz als Grundlage.

Einen Stammbaum haben die wenigsten. Meine Mutter hat mir mal zu meinem 18. Geburtstag einen geschenkt, der ging bis in die Generation ihrer Urgrosseltern. Da sie halbe Französin und halbe Deutsche war, konnte ich auf der mütterlichen Seite nachvollziehen, dass meine Urgrossmutter Italienerin war, was mich sehr freute. Der Stammbaum meines Vater, der Türke war, ist auch Multikulti. Unter anderem mongolisches Blut floss durch seine Adern, was mich dazu beflügelt, China und die Mongolei auf meine Reisewunschliste zu stellen.

Wer keine Eltern hat,  die sich die Mühe mit der Ahnenforschung gaben, der kann z.B. bei “Myheritage,de” seine ethnische Herkunft eruieren. mit 69 Euro Einsatz, weiss man, welche Völker mitgemischt haben bei Deiner persönlichen DNA. Ich habe viele Freunde in Amerika und Europa, die mit grossen Augen auf ihren Stammbaum blicken und feststellen, dass sie im Grunde alles Mischlinge sind. Diese ethnischen Erkenntnisse können nicht nur die Familie bereichern, weil man plötzlich so viele Verwandte auf der Welt findet, sondern können auch solche Spezies überraschen, die meinen arisch zu sein und protektionistisch sich von der Vielfalt der Nationen abschotten wollen.

Rechtsradikale wie “Reichsbürger”, “Pegida Anhänger”, “Zukunft Heimat” Propagandisten, “AfD” –  Wähler  sollten diesen DNA Test dringend machen, und wenn sie dann feststellen, dass sie tatsächlich reinrassig sind und vom Aussterben bedroht sind, dann sollten in Cottbus, Dresden und in anderen deutschen Nazilastigen Städten, Provinzen und Dörfern  sich schützen und eine neue Mauer bauen, die sie abschottet von der realen Welt der Vielfalt, der Chancen und der Offenheit. Wetten, dass die grössten Rechtspopulisten sich genau davor scheuen, zu recherchieren, woher sie kommen? Ein ideales Geschenk für Fremdenfeindliche, denen man durch die Blume mal einen zum Nachdenken mitgeben kann. Denn leider trauen sich wenige, gegen Rassisten den Mund aufzumachen, weil sie Angst davor haben, von ihnen verunglimpft zu werden. Und Angst ist ein schlechter Berater. Macht den Mund auf und schenkt den Rechtsgesinnten einen DNA Test!

Damit meine ich übersäuert? Sauer seid Ihr bestimmt auch auf ein paar Entartete, ein paar dumme Lästermäuler und mega Frustrierte, aber die haken wir ja in 2018 ab mit unserem Ho´oponopono Ritual, das ich Euch in meinem ersten Beitrag dieses Jahr kredenzt habe.

Jetzt geht es ans Eingemachte, unseren Körper. Meine treuen Abonnentinnen kennen ja bereits meinen Tipp mit dem Bad in Natron, heute habe ich zwei weitere Empfehlungen.

  1. Salzsocken, ja Ihr habt richtig gelesen: 1 l heisses Wasser mit 140 g Salz einlösen, darin die Baumwollsocken eine halbe Stunde tränken und auswringen, Socken warm anziehen, darüber ein zweites Paar Socken stülpen. Ins Bett damit, unter Eure Füsse: Molton und trockene Baumwolltücher drapieren, damit die Matratze nicht einnässt und die Salzsocken über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag ist Euer Körper entsäuert.
  2. Wer zuhause eine Sauna hat, der kann vor dem Gang sich duschen und abtrocknen, aber dabei noch eine Restfeuchte behalten, dann mit Natron einschmieren. Mit der weissen Haut und einem weissen Handtuch ab in die Sauna, zwei Gänge machen und danach schaut Euch Euer weisses Handtuch an, es wird schwarz, falls Ihr übersäuert sein.  Ihr könnt es ja auch in einer öffentlichen Sauna versuchen, mehr als grosse Augen von dem anderen Schwitzenden werdet Ihr da nicht ernten. Man muss also keine Tabletten schlucken, um seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Das sind die alten Rezepte meiner badischen Oma Klara, die mit mir als Kind soviel Kuchen gebacken hat, um mich dann völlig überzuckert, wieder zu reinigen.