Dick ist nicht gleich dick. Fett am Hintern ist z.B. nicht schädlich, wenn der Bauch flach ist. Wenn es sich aber ordentlich über der Gürtellinie am vorderen Teil des Körpers wölbt, dann spricht man vom gesundheitsschädlichen Bauchfett. Heute Abend auf Sat 1, in der Sendung “Akte X” um 22 Uhr könnt Ihr Euch anhand von zwei Damen mit unterschiedlichen körperlichen Dispositionen anschauen, dass auch schlanke Menschen, die nur Bauchfett haben im Grunde ungesünder sind als richtig Dicke. In der Sendung werden Muskel- und Fettmasse vermessen und somit der Stoffwechsel beider Patientinnen  kontrolliert. Auch das weltweit am meisten durchgeführte “Roux-en-Y-Magenbypass”, zu deutsch eine chirurgisch herbeigeführte Magenverkleinerung bei schwer Dickleibigen – oft als ultima ratio – wird in der “Akte x” thematisiert. Meine Freundin, Daniela Kielkowski, ist niedergelassene Ernährungsmedizinerin mit ihrer Praxis in Berlin und wird in der Sendung zum Thema Bauchfett befragt. Es lohnt sich einzuschalten! Ich schaue mir den Beitrag in jedem Fall an!
Wer Kinder Zuhause hat, kennt das Thema: mit Eltern über Sex reden ist unangenehm. Die Schule alleine schafft die Aufklärung nicht und ehe sich der Sohn auf Pornoseiten verirrt und dabei zu keiner hilfreichen Aufklärung erlangt, sollten Väter mit ihren Söhnen diese Diskussion anfangen und bei Töchtern idealerweise die Mütter. Gleichgeschlechtliche Ratschläge haben zumindest den Faktor der Peinlichkeit nicht. Sagt dem Sohn, dass das Gliedmass bei jedem unterschiedlich sein kann zwischen 7 bis 10 cm im nicht erigierten Zustand, hinzu kommen 5 cm bei der Erektion, je nach Ausgangsgrösse, hinzu. Jungs messen sich gerne daran – Muskelspiele in jüngeren Jahren sind der Vorreiter. Was beim Jungen der Penis, ist beim Mädchen die Brust, nur mit dem grossem Unterschied, dass man die Grösse des Gliedes nicht mittelbar zur Schau stellen kann. Die weibliche Messlatte ist dank der unendlichen, kostenlosen postings auf den social media Kanälen junger Mädchen extrem hoch, zumal die Oberweite gerne dort zur Schau gestellt wird. Nimmt Euren Töchtern die Wahnvorstellungen, dass nur ein grosser Brustumfang anziehend ist. Wenn Jungs darauf schielen und dumme Sprüche machen ob der fehlenden Fülle, kann man sie über die Schwerkraft aufklären, denn was schwer wiegt, hängt schnell. Und die Diskussion über Fussballbrüste dank Silikonkissen ist sicherlich auch anregend. Schlagfertig sollten Mädchen auch sein, wenn es darum geht, dass Jungs despektierlich von ihren einschlägigen “Einloch”-Abenteuern berichten. Solche Prahler haben in der Regel nichts in der Hose, kann man seiner Tochter mit auf den Weg geben und ihnen auch klar machen, dass es keine Altersangabe als Mass für “das erste Mal” geben muss. Keiner muss in Zugzwang geraten, nur um mitreden zu können. Genauso wenig geht es beim Sex um ein Leistungswettbewerb: schneller, grösser, weiter gilt da nicht. Und da wir keine Roboter sind, “menschelt” es durchaus, auch mal keine Erektion zu haben, was vorlauter Aufregung, gerade in den Anfängen, passieren kann.
Da Eltern nicht zu früh zu Oma und Opa mutieren wollen, sollten Eltern von Jungs ab dem 14. Lebensjahr ihrem Sohn zum Geburtstag einen Eimer voller Kondome schenken, und Mädchen sollten sich zumindest eine App herunterladen, um ihren Eisprung jeden Monat festzustellen sowie das Bewusstsein entwickeln, dass Kondome vor Genitalherpes und Aids etc schützen. Die Pille sowie Kondome sollte man als Teenie in der Schublade griffbereit haben, wenn das “Date” ernster wird. Ein Besuch bei einer Frauenärztin ist sicher ab 14 Jahren schon sinnvoll oder früher, je nachdem, wann die Menstruation anfängt. Auch wenn das Gespräch mit zunehmendem Alter, besonders in der Pubertät, schwierig wird, müssen Eltern die soziale Kompetenz aufbringen und Verständnis zeigen, wenn das Kind nicht über das komplette Sex-Thema wie Selbstbefriedigung, Pornografie und  Hygiene mit den Eltern diskutieren will. Gewisse Themen hat man früher in der “Bravo” gelesen, dafür gibt es heute Suchmaschinen und Filme auf Netflix & Co oder Bücher, die man dem Pubertier auf das Nachtkästchen legen kann. Man muss ansonsten das richtige Gespür entwickeln, was für sein Kind individuell der richtige passende Moment ist, peinliche Themen zu diskutieren….

 

Jedes Boulevard-Blatt in Europa hat auf seinen dominanten Seiten eine nackte Frau. Während die “Sun” seit 2015 ihr “Luder” komplett verbannt hat, konnte sich die BILD Zeitung dazu durchringen, die Brüste zumindest von der Frontseite auf Seite 3 zu hieven. Immerhin!

Die Aktivisten um FEMINISTA haben in Anlehnung an die erfolgreiche Petition in England nun mit einer Unterschriftenaktion eine freundliche Übernahme des “Bild Girls” für nur vier Wochen auf dem Plan, wo sie statt Brüste Frauen mit Geist zeigen wollen. Unter dem Hashtag “#Witsbeforetits” könnt Ihr Euch an der Petition beteiligen und dafür sorgen, dass Frauen mit Grips attraktiv sind, ohne ihre Brüste zeigen zu müssen. Alle Mütter sollten sich dieser Unterschriftenaktion anschliessen, denn alleine schon, was man auf Plattformen wie Instagram, facebook und snapchats & co an Fleischshow von seinen Töchtern und deren Followern und Freunden zu sehen bekommt, ist alarmierend genug, Das Bewusstsein der Mädchen muss heute geschärft werden, dahingehend, dass alleine die Brustgrösse nicht zur Attraktion beiträgt, zumal man sich operativ alles modellieren lassen kann, die Gehirnmasse allerdings nicht! Schlaue Frauen sind sexy, teilt das mit dem Link unten, damit die BILD Zeitung zumindest vier Wochen lang das Frauenbild in der Zeitungslandschaft und auf deren Internetplattform ändert. 100.000 Unterschriften bedarf es, um “BILD Dir Deine Meinung” in die richtige Richtung zu lenken. Macht bitte mit.

Hallo,

ich habe gerade die Kampagne „Bild Zeitung: “Freundliches Takeover” des nackten Bild Girls – #WitsBeforeTits – Bild Dir eine Meinung” unterschrieben. Das Anliegen ist mir sehr wichtig – zeichnest Du auch?

Hier geht es zur Petition:

https://www.change.org/p/bild-zeitung-freundliches-takeover-des-nackten-bild-girls-witsbeforetits-bild-dir-eine-meinung?utm_medium=email&utm_source=petition_signer_receipt&utm_campaign=triggered&share_context=signature_receipt&recruiter=859532161

Es wurde Zeit, dass die Politik endlich reagiert auf Hate Speeches im Netz und auf fake news. Vom Hass im Netz sind ca 2/3 aller Online Nutzer betroffen. Das neue sogenannte NETZWERKDURCHSETZUNGSGESETZ schützt nicht nur Personen des öffentlichen Rechts wie Stars und Sternchen oder Politiker, die sich täglich mit Hasstirade auseinandersetzen müssen, sondern jeden Bürger, der mit Verleumdung, Mobbing, Stalkern belästigt wird, kann sich demnächst wehren. Betroffene können eine Strafanzeige bei der Polizei anmelden, auch wenn der Täter anonym im Netz sein Verbrechen betreibt. Die Polizei bzw. der Staatsanwalt ist in der Lage, den Nutzer mit seiner IP Adresse zu ermitteln. Und nachdem man diesen Hass-Hetzer im Internet zurückverfolgt hat, drohen diesem bei

  • Beleidigung entweder eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe
  • Verleumdung bis zu 2 Jahre
  • Volksverhetzung bis zu 5 Jahre

Der Rechtsweg ist nun nicht mehr ausgeschlossen,  und alle Opfer sollten sich trauen und zur Polizei gehen. Denn die meisten haben gegen “hatespeech” keine Chance ausser einer Anzeige. Eine Politikerin, die rechtsradikale Angriffe erhält, sagte mir, dass sie mit einer sogenannten niveauvollem “Counter Speech” dagegen hält, um den Rassisten die Stirn zu bieten, aber nicht jeder ist verbal versiert und mental so stark wie ein Politiker, der sich häufiger mit dem braunen Müll auseinandersetzen muss und darin geübt ist. Ignorieren ist im übrigen auch eine erfolgreiche Variante, denn wenn man von Dummen irgendwelche Hassthemen bekommt sei es via social media oder per email ist Ignorieren die beste Antwort.

Das neue Netzwektdurchsetzungsgesetz ist aber zumindest eine rechtliche Plattform, um den geistig Verwirrten legal Paroli zu bieten. Nur gegen Roboter (Algorithmen) kann man sich nicht schützen, wie hier der Artikel von Sebastian Halm für High Tech I Business vom 8.2.2018 schildert, den ich mit Euch teilen will. Und bei allem gilt: wenn Ihr irgendwelche populistischen, propagandamässigen Textnachrichten oder Artikel bekommt mit irgendwelchen angeblichen Fakten, fragt als erstes nach, was die Quelle ist. Das ist nämlich entscheidend. Nazi-Parolen werden in der Regel mit Zahlen hinausposaunt, die keine realen Daten vorweisen.

 

Sexistische Bots, rassistische KI: Wie Vorurteile Algorithmen verfälschen (von Sebastian Halm / High Tech I Business)

Selbst, wenn Algorithmen doch ‘nur’ auf Daten aufbauen, sind sie oft voller Vorurteile – meist spiegeln sie aber nur die Stereotypen ihrer Macher und

Gesellschaften wider.

 

2012 erlangte eine von Google geschaffene künstliche Intelligenz einige Berühmtheit. Ein neuronales Netz – eine Art aus über 1.000 zusammengeschalteten Computern geschaffenes, künstliches Gehirn – hatte angefangen Katzenbilder zu sammeln, ohne dass ihm jemand beigebracht hatte, wie das geht oder befohlen hatte, das zu tun. Mit etwas Einsicht in die Funktionsweise eines neuronalen Netzes war das Phänomen schnell erklärt: Die Algorithmen hatten erkannt, dass alle Bilder etwas gemeinsam hatten: Sie zeigten Objekte, von denen der Supercomputer zwar nicht wusste, dass es Katzen sind, aber er erkannte, dass sie alle dasselbe Lebewesen sind – und legte sie korrekt allesamt in denselben Ordner ab. Es war ein perfektes Beispiel für die zunächst wundersam erscheinenden Leistungen, die künstliche Intelligenz heutzutage vollbringen kann.

Drei Jahre später führte eine künstliche Intelligenz aus dem Hause Google abermals zu einem unvorhergesehenen Ergebnis, das allerdings nicht als heitere Anekdote und Erfolgsgeschichte taugt: Ein ähnlicher Bilderkennungs-Algorithmus hatte irrtümlicherweise zwei Fotos schwarzer Menschen als Gorillas identifiziert und entsprechend kategorisiert. Und die Welt musste sich die Frage stellen: Sind künstliche Intelligenzen am Ende menschlicher als wir es wollen – sind Computer und Algorithmen ebenfalls rassistisch?

HANDLUNGSRELEVANZ

Die Erklärung für den Gorilla-Lapsus war auch schnell gefunden: Es handelte sich um einen sogenannten ‘Bias by Data’ – eine in den Daten, die dem Algorithmus zugrunde liegen, angesiedelte Voreingenommenheit der Maschine. Man hatte es versäumt, Googles Bildprogramm auch Fotos schwarzer Menschen als Lern- und Entscheidungsgrundlage zu geben. Und so entschied der ausschließlich mit Fotos hellhäutiger Homo Sapiens gefütterte Algorithmus, sobald er über ein vom Muster abweichendes Foto stolperte, es müsse sich um ein anderes Wesen mit schwarzer Epidermis handeln. Also entschied er auf Gorilla.

Damit hat man den Vorfall erklärt, aber das Problem besteht weiter: Ein moralisch-ethisches Phänomen wie Rassismus existiert also auch im moralisch und ethisch scheinbar keimfreien Raum der Algorithmen. Bedeutet: Formeln sind allen Glauben zum Trotz nicht neutral. Man spricht hier vom ‘Biased Algorithm’ – dem voreingenommenen Algorithmus, der menschliche soziale Vorurteile reproduziert. “Die Objektivität der Algorithmen ist ein Mythos”, sagt Klaas Bollhoefer , Gründer und Geschäftsführer des auf künstliche Intelligenz spezialisierten IT-Dienstleisters Birds On Mars . “Maschinen sind ebenso wenig objektiv wie Menschen. Dass man Entscheidungsprozesse mittels Automatisierung neutral machen kann, ist eine Legende, von der wir weg müssen.”

Was die Folgen voreingenommener Algorithmen für Wirtschaft und Gesellschaft sind
Beispiele dafür, wie menschliche und soziale Vorbehalte die Algorithmen kontaminieren, die bereits heute über all um uns herum Verwendung finden, gibt es zahlreiche.

Die Gefahren dieses Irrglaubens vom unvoreingenommenen Algorithmus sind vielfältig, sie betreffen ganze Gesellschaften und Volkswirtschaften ebenso wie Individuen http://www.ibusiness.de/members/marketing/db/573230sh.html

 

heisst der Bestseller des Autors David Safier, den  alle Lästermäuler mal lesen sollten, damit sie sich mal zügeln mit ihren bösen Zungen. Es gibt Menschen, die sind voller Komplexe und kompensieren das damit, dass sie andere diffamieren, um von ihren eigenen Schwächen abzulenken.  Sie vergessen dabei: “What comes around, goes around”. Das ist die ausgleichende Gerechtigkeit. Ich will ja nicht schadenfroh sein, aber da ist was Wahres dran. Auf kurz oder lang kommt die Strafe auf den Fuss. Ich habe es gerade im ehemaligen Bekanntenkreis aus der Ferne erlebt: Die Eine fiel brutal vom Pferd, die Nächste bekam im wahrsten Sinne des Wortes ihr Fett ab, indem sie derart zunahm, dass ihr Allerwertester nun Sitzfleisch ohne Ende bietet und die Dritte im Bunde der Lästerpartie wird von ihrem Mann betrogen. Das Karma schlägt zurück und holt jeden ein, der meint, andere Menschen zu denunzieren. In meinem weiteren Umfeld gibt es Bekannte, die vor solchen mit Hass erfüllten Menschen den Mund halten, ihren fremdenfeindlichen, populistischen Parolen nicht Paroli bieten, weil sie Angst haben, selbst als “Persona non grata” denunziert zu werden. Das erinnert an Deutschland vor 70 Jahren, dass diejenigen, die aus Furcht nicht gegen Nazis und den Antisemitismus vorgingen,  sich stumm heraushielten und der barbarischen Vernichtung von 6 Millionen Juden hilflos zusahen. Wehret den Anfängen! Denn zu schweigen ist ein Spiel mit dem Feuer. Solange wir in Freiheit leben, hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung und auf Verteidigung von Schwachen und braucht keine Angst vor Populisten und Rechtsradikalen zu haben, deren geistiger Horizont im besten Fall mit der deutschen Staatsgrenze endet!