Trennung. Zumindest kann es. In meinem Freundeskreis war Yoga schon vor 25 Jahren aktuell. Einige von meinen Bekannten, deren Kinder grösser wurden,. machten sogar eine Ausbildung als Yogalehrerin, um sich danach von ihrem Ehepartner zu lösen. Das konnte ich übrigens an mir selbst auch beobachten, wie Yoga, das in sich gehen, andere Ebene eröffnet und im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Die Konsequenz mündet oft in einer Trennung. Habe heute mit meiner Yogalehrerin darüber philosophiert, ehe die anderen Yogis kamen. “Trennungen gehen oft einher nach intensiven Yogaklassen-Besuchen”, attestierte sie mir auch. Nur gäbe es viele Teilnehmer ihrer Kurse, die nicht aufmachen würden, sprich nach wie vor blockiert seinen auch im Yoga. Es ist also nicht zwingend notwendig, dass Yoga alles hinterfragt und sogar die Beziehung zum Partner, aber zumindest regt es an zum Nachdenken und öffnet den Horizont, für all jene, die es zulassen wollen. Meine Hausärztin ist mittlerweile 80 und macht jeden Tag Yoga. Ihr schwieriger Mann verstarb vor Jahren, ohne Ihr Yogapensum hätte er sie überlebt! Heisst, liebe Mädels, Ihr müsst Euch ja nicht gleich trennen, wenn ihr unter die Yogis geht, aber Ihr tut mehr etwas für Euch und Euer Wohlbefinden. Fangt gleich mal an mit dem Morgengruss! OHM!

“Kleine Kinder, kleine Sorgen. Grosse Kinder, grosse Sorgen”, so heisst es im Volksmund. Wie wahr. Das direkte Umfeld meiner ältesten Tochter ist von heute auf morgen, innerhalb von drei Monaten,  mit 17 Jahren in der Mushroom-, Marihuana-, Ecstasy-, Chrystal Meth- und Kokswelt gelandet. Mitten aus dem Leben, mitten aus einer bürgerlich sehr aufgeräumten Familie. Ich hätte für diese Freundinnen meines Kindes, die beide sogar mit uns im Urlaub waren, alles gewettet, dass sie nicht mal die Einstiegsdroge Gras rauchen würden. Habe mich schwer geirrt. Es braucht nur einer etwas angespannten Situation wie Stress in der Schule (G 8 sei Dank), Krach im Elternhaus, verdrängte Probleme, Angst vor Gesprächen in der Familie und schon schafft man Raum für den negativen Einfluss von aussen. Da muss nur ein selbst sehr schwacher, traumatisierter Jugendlicher daherkommen, der Drogen wie Schokolade frei Haus verteilt, der so tut, als ob er Dich verstehen würde, der Dich mitreisst in sein tiefes Loch, aus dem er selbst keinen Ausweg mehr sieht, getreu dem Motto: “Wer selbst in der Scheisse sitzt, reisst andere auch gerne mit rein”. Der sein Leid auf andere überträgt, sich gerne in der Opfer statt in der Täterrolle sieht und durch seine Auswegslosigkeit andere in seinem Umfeld sogar mit Suizidgedanken ansteckt. Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren sind bedingt durch die Hormonschübe sensibel, und wenn Jungs ins Spiel kommen, spielen ihre Hormone erst recht verrückt. Wie kann man sie vor solchen psychisch kranken “Verführern” schützen? Schliesslich kann man sie nicht 24 Stunden bewachen, schon gar nicht, wenn der Drogenheld in der Schule unverblümt sein Unwesen treibt? Und welche Schule hat das Thema nicht auf dem Schirm und reagiert paralysiert?

Nur warum fiel meine Tochter nicht auf diesen Typen rein, der mit ihr sogar die Schulbank drückt? Sie hat offensichtlich genug Bestätigung und Rückhalt in der Familie, ist stark genug, um sich gegen Drogen und das vermeintlich coole Gefühl zu schützen und diesen Verlockungen die kalten Schulter zu zeigen. Ich bin hautnah an meinen Kindern dran, lasse ihnen eine sehr lange Leine, gebe unendliche viele Vertrauensvorschüsse, die bis heute nicht missbraucht wurden. Ich nenne das Unterstützung auf Augenhöhe, die ich meiner Tochter versuche zu geben. Bisher mit grossem Erfolg. Scanne entspannt Ihr Umfeld, speziell auch die Herren der Schöpfung mit Argusaugen.

Aber nicht nur das ist es, was sie nicht in den Drogensumpf abgleiten liess. Ich gab und gebe ihr, das ganze Jahr durchgehend, und noch mehr, wenn der Stress in der Schule sehr hoch ist, Vitamin D 3 und K2 (von Dr. Jacobs), so dass ihr Gemütszustand und ihr Nervenkostüm gleichbleibend stabil ist. Egal, welcher Looser mit lockeren Sprüchen oder Mitleid erweckend da um die Ecke kommt, sie behält den Überblick. Ich habe dem Sohn meiner besten Freundin, der 18 wurde, einen Entsafter zum Geburtstag geschenkt. Wenn sich Jugendliche täglich ein frisches Smoothie selbst zubereiten, haben sie das Bewusstsein, etwas Gutes für Ihr Körpergefühl zu tun. Sie tragen Eigenverantwortung für ihr leibliches Wohl. Gleichzeitig haben sie den Vitaminkick, um dann 8 Stunden lang in der Schule sitzend, konzentriert zu bleiben und zugedröhnte Mitschüler lächelnd zu ertragen. Das gesunde Essverhalten gepaart mit regelmässigem Sport schützt sie auch in den Nächten, wenn sie Party machen, vor den Verwirrten ihrer Altersgruppe. Wie heisst es so schön? “In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist”.

Jugendliche, deren Gehirn erst mit 25 Jahren ausgewachsen ist, beamen sich nicht nur für den Moment weg mit ihren Drogenkonsum, sondern haben 10 Jahre danach noch die Auswirkungen wie Panikattacken und Angstzustände. Also, Ihr Lieben, lasst den Vitamin D Spiegel Eurer Kinder prüfen, idealerweise über das grosse Blutbild und macht rein präventiv auch einen Drogentest, der neben Blut- und Urinabnahme auch an den Haaren nachvollziehbar ist. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!