Wer Kinder Zuhause hat, kennt das Thema: mit Eltern über Sex reden ist unangenehm. Die Schule alleine schafft die Aufklärung nicht und ehe sich der Sohn auf Pornoseiten verirrt und dabei zu keiner hilfreichen Aufklärung erlangt, sollten Väter mit ihren Söhnen diese Diskussion anfangen und bei Töchtern idealerweise die Mütter. Gleichgeschlechtliche Ratschläge haben zumindest den Faktor der Peinlichkeit nicht. Sagt dem Sohn, dass das Gliedmass bei jedem unterschiedlich sein kann zwischen 7 bis 10 cm im nicht erigierten Zustand, hinzu kommen 5 cm bei der Erektion, je nach Ausgangsgrösse, hinzu. Jungs messen sich gerne daran – Muskelspiele in jüngeren Jahren sind der Vorreiter. Was beim Jungen der Penis, ist beim Mädchen die Brust, nur mit dem grossem Unterschied, dass man die Grösse des Gliedes nicht mittelbar zur Schau stellen kann. Die weibliche Messlatte ist dank der unendlichen, kostenlosen postings auf den social media Kanälen junger Mädchen extrem hoch, zumal die Oberweite gerne dort zur Schau gestellt wird. Nimmt Euren Töchtern die Wahnvorstellungen, dass nur ein grosser Brustumfang anziehend ist. Wenn Jungs darauf schielen und dumme Sprüche machen ob der fehlenden Fülle, kann man sie über die Schwerkraft aufklären, denn was schwer wiegt, hängt schnell. Und die Diskussion über Fussballbrüste dank Silikonkissen ist sicherlich auch anregend. Schlagfertig sollten Mädchen auch sein, wenn es darum geht, dass Jungs despektierlich von ihren einschlägigen “Einloch”-Abenteuern berichten. Solche Prahler haben in der Regel nichts in der Hose, kann man seiner Tochter mit auf den Weg geben und ihnen auch klar machen, dass es keine Altersangabe als Mass für “das erste Mal” geben muss. Keiner muss in Zugzwang geraten, nur um mitreden zu können. Genauso wenig geht es beim Sex um ein Leistungswettbewerb: schneller, grösser, weiter gilt da nicht. Und da wir keine Roboter sind, “menschelt” es durchaus, auch mal keine Erektion zu haben, was vorlauter Aufregung, gerade in den Anfängen, passieren kann.
Da Eltern nicht zu früh zu Oma und Opa mutieren wollen, sollten Eltern von Jungs ab dem 14. Lebensjahr ihrem Sohn zum Geburtstag einen Eimer voller Kondome schenken, und Mädchen sollten sich zumindest eine App herunterladen, um ihren Eisprung jeden Monat festzustellen sowie das Bewusstsein entwickeln, dass Kondome vor Genitalherpes und Aids etc schützen. Die Pille sowie Kondome sollte man als Teenie in der Schublade griffbereit haben, wenn das “Date” ernster wird. Ein Besuch bei einer Frauenärztin ist sicher ab 14 Jahren schon sinnvoll oder früher, je nachdem, wann die Menstruation anfängt. Auch wenn das Gespräch mit zunehmendem Alter, besonders in der Pubertät, schwierig wird, müssen Eltern die soziale Kompetenz aufbringen und Verständnis zeigen, wenn das Kind nicht über das komplette Sex-Thema wie Selbstbefriedigung, Pornografie und  Hygiene mit den Eltern diskutieren will. Gewisse Themen hat man früher in der “Bravo” gelesen, dafür gibt es heute Suchmaschinen und Filme auf Netflix & Co oder Bücher, die man dem Pubertier auf das Nachtkästchen legen kann. Man muss ansonsten das richtige Gespür entwickeln, was für sein Kind individuell der richtige passende Moment ist, peinliche Themen zu diskutieren….

 

Trennung. Zumindest kann es. In meinem Freundeskreis war Yoga schon vor 25 Jahren aktuell. Einige von meinen Bekannten, deren Kinder grösser wurden,. machten sogar eine Ausbildung als Yogalehrerin, um sich danach von ihrem Ehepartner zu lösen. Das konnte ich übrigens an mir selbst auch beobachten, wie Yoga, das in sich gehen, andere Ebene eröffnet und im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Die Konsequenz mündet oft in einer Trennung. Habe heute mit meiner Yogalehrerin darüber philosophiert, ehe die anderen Yogis kamen. “Trennungen gehen oft einher nach intensiven Yogaklassen-Besuchen”, attestierte sie mir auch. Nur gäbe es viele Teilnehmer ihrer Kurse, die nicht aufmachen würden, sprich nach wie vor blockiert seinen auch im Yoga. Es ist also nicht zwingend notwendig, dass Yoga alles hinterfragt und sogar die Beziehung zum Partner, aber zumindest regt es an zum Nachdenken und öffnet den Horizont, für all jene, die es zulassen wollen. Meine Hausärztin ist mittlerweile 80 und macht jeden Tag Yoga. Ihr schwieriger Mann verstarb vor Jahren, ohne Ihr Yogapensum hätte er sie überlebt! Heisst, liebe Mädels, Ihr müsst Euch ja nicht gleich trennen, wenn ihr unter die Yogis geht, aber Ihr tut mehr etwas für Euch und Euer Wohlbefinden. Fangt gleich mal an mit dem Morgengruss! OHM!

Damit meine ich übersäuert? Sauer seid Ihr bestimmt auch auf ein paar Entartete, ein paar dumme Lästermäuler und mega Frustrierte, aber die haken wir ja in 2018 ab mit unserem Ho´oponopono Ritual, das ich Euch in meinem ersten Beitrag dieses Jahr kredenzt habe.

Jetzt geht es ans Eingemachte, unseren Körper. Meine treuen Abonnentinnen kennen ja bereits meinen Tipp mit dem Bad in Natron, heute habe ich zwei weitere Empfehlungen.

  1. Salzsocken, ja Ihr habt richtig gelesen: 1 l heisses Wasser mit 140 g Salz einlösen, darin die Baumwollsocken eine halbe Stunde tränken und auswringen, Socken warm anziehen, darüber ein zweites Paar Socken stülpen. Ins Bett damit, unter Eure Füsse: Molton und trockene Baumwolltücher drapieren, damit die Matratze nicht einnässt und die Salzsocken über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag ist Euer Körper entsäuert.
  2. Wer zuhause eine Sauna hat, der kann vor dem Gang sich duschen und abtrocknen, aber dabei noch eine Restfeuchte behalten, dann mit Natron einschmieren. Mit der weissen Haut und einem weissen Handtuch ab in die Sauna, zwei Gänge machen und danach schaut Euch Euer weisses Handtuch an, es wird schwarz, falls Ihr übersäuert sein.  Ihr könnt es ja auch in einer öffentlichen Sauna versuchen, mehr als grosse Augen von dem anderen Schwitzenden werdet Ihr da nicht ernten. Man muss also keine Tabletten schlucken, um seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Das sind die alten Rezepte meiner badischen Oma Klara, die mit mir als Kind soviel Kuchen gebacken hat, um mich dann völlig überzuckert, wieder zu reinigen.

Alternative Fakten als Unwort des Jahres 2017, erfunden vom amtierenden US-Präsidenten und seinem Beraterteam, als es darum ging, die Lügen aus dem “White House” zu verschleiern. Das Schlimme ist nur, das diese Trump Ideologie auch unter uns Deutschen weilt. Ich kenne leider einige Gestörte, die diesen blond gefärbten, demokratisch gewählten Staatsmann auch noch gut finden. Sie sehnen sich auch hierzulande nach einem starken Mann, der “das umsetzt, was er vor den Wahlen versprach”. Propaganda at it’s best! Leider darf man nicht nur die Amis, ein Volk aus Einwanderern, die ihn knapp über die Hälfte gewählt haben, an den Pranger stellen und an ihrer Intelligenz zweifeln.

Die braune Sosse kocht nach über 70 Jahren auch hierzulande auf. Trumps rassistische Polemik unter Verwendung von abartigen Wörtern wie “Dreckslochländer”, seinen sexistischen Aussagen, dass Frauen sich gerne unter den Rock fassen lassen würde, ist derart entartet, dass man das Buch von Michael Wolff  “Fire and Fury” sofort bestellen (ehe es womöglich auf den Index kommt) und verschenken muss, um die Blockwarte hierzulande damit wachzurütteln. Stumm dasitzen und dem hetzerischeren Milieu die Plattform alleine überlassen, ist falsch. Das haben Millionen Deutsche in der Nazizeit leider aus Angst getan. Heute kann jeder aufstehen und Heuchlern und Rechtsradikalen Gegenwind ins Gesicht jagen, denn sie sind ein Meister vom Kreieren von “fake news”. Da wird von Überfällen in der dörflichen Vorstadt-Metzgerei erzählt, die angeblich von Flüchtlingen begannen wurden, wovon weder der Fleischer etwas weiss, noch die Polizei eine Anzeige vorliegen hat. Da wird behauptet, dass man auf der Strasse mit Sexanspielungen angemacht wird, fragt man nach, heisst es: ” Das ist meiner Freundin XY passiert”, man nennt nicht mal das sogenannte Opfer beim Namen, aber es klingt besser, wenn man es als angeblich direkt Betroffener schildert. Fake news! Alternative facts!

Hauptsache man hetzt und macht sich selbst damit wichtig. Endlich wird man gehört! Es gibt Menschen, die leiden massiv unter Komplexen aufgrund ihrer Körperstatur, die Natur gegeben ist, und die man auch leider mit Botox und Schönheitsoperationen nicht entfernen kann. Solche schwachen Menschen neigen dazu, sich massiv aufzuspielen. Sie haben auch immer das Problem, nie gesehen und erkannt zu werden. Verunsicherte, Missgünstige, mit sich selbst unzufriedene, stark opportune Menschen, die nicht nur aus dem bildungsfernen Milieu stammen, neigen dazu, ihren Frust mit “fake news” zu überspielen. Hauptsache sich aufspielen, womöglich in der Presse erscheinen mit seinem Konterfei, koste es, was es wolle. Maligner Narzissmus, darunter leidet eben nicht nur Trump, nur durch sein Verhalten bekommen Blockwarte hierzulande auch Oberwasser, denn der amerikanische Präsident ist ja ein Vorbild! Wenn er pauschal Menschen aus islamischen Ländern verunglimpft, Schwarze als Neger denunziert und von Dreckslochländern faselt, dann muss man am Verstand des US Präsidenten zweifeln und sich fragen, wie lange man das noch ertragen kann? Abstumpfen darf man in keinem Fall, alternative Fakten muss man enthüllen,  immer Gegenhalten gegen Unwahrheiten, Anfeindungen und Heuchler sofort entlarven und dies beginnt schon in seinem eigenen Umfeld! Und wenn man Personen der Lüge überführt, schlüpfen sie gerne in die Opferrolle und streiten alles ab, dabei verstricken sie sich leider noch mehr in Unwahrheiten und verlieren komplett an Glaubwürdigkeit. Wie der twitternde Trump, der heute gerne vertuscht, was er gestern noch mit 150 Wörtern getippt hat.  Alles, was Profilierungssüchtige, Populisten und Rechtsradikale hierzulande und Despoten weltweit  jemals öffentlich von sich gaben, ist ja nachzulesen. Denn das Internet vergisst bekanntlich nichts!

Ich weiss  nicht, ob Ihr geimpft seid gegen Grippe. Aber ich habe mal wieder den Termin im Herbst verpasst und hatte mich bis jetzt echt gut über den Winter gerettet, ohne auch nur einen Schnupfen gehabt zu haben. Aber kaum dass ich dies positiv wahrnahm, hat mich die Erkältung am Wochenende eiskalt erwischt. Vitamin C mit Langzeitwirkung ( 6 Tabletten davon und eine Aspirin als Stosstherapie am Morgen nach dem Frühstück) wirken eigentlich wahre Wunder, aber die waren gerade nicht im Haus. Ein Suppenhuhn war auch nicht im Tiefkühlfach, das ich mal eben in den Topf hätte schmeißen können, um mit der Hühnerbrühe jeden Keim im Anflug zu vernichten. Aber ich fand meine Miso Suppentüten in der Küche. Aufgegossen mit heissem Wasser, schnell getrunken und schon war ich wieder fit. Probiert es aus! Präventiv kann man das in der Tasse auch jeden Mittag im Büro trinken. A propos trinken: Ingwertee hilft ja bekanntlich auch gegen Infektionen, aber wer unter einem hohen Blutdruck leidet, sollte den Ingwer als Tee weglassen.

Verbeugend gegen Schniefnase & Co hat jede Nation so ihre Heilmittel: Der Bauer in den Tiroler Bergen beispielsweise zischt jeden Morgen auf nüchternen Magen einen Schnaps, der Russe gurgelt jeden Schnupfen mit Wodka weg, der Türke trinkt seinen Raki (Anis) und sein Ayrangetränk (Joghurtmix), der Italiener isst Knoblauch bis zum Abwinken. Egal wie Ihr Euch wappnet, noch zwei Monate durchhalten, dann ist der Kältespuk auch wieder vorbei!

Ob man will oder nicht, spätestens, wenn sich die Vierbeiner beschnuppern oder auch ankeifen, muss man sich als Hundebesitzer zu Wort melden. Bei Singles ist die Sterblichkeitsrate in 12 Untersuchungsjahren einer schwedischen Studie zufolge um 33 Prozent gesunken, da das Herzinfarktrisiko um 11 Prozent gegenüber der hundelosen Einzelgänger geringer ausfiel. Es ist das aktivere Leben, Wohlbefinden und eben soziale Kontakte, die Hundebesitzer weniger an Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Stoffwechselstörungen und Diabetes erkranken lassen. Über allen bewegenden Aspekten scheint aber auch ein Haustier, das keinen Auslauf braucht, gesundheitsfördernd zu sein. Ob Meerschweinchen, Kanarienvogel, Goldfische oder Schildkröte, das sich Kümmern um einen, wenn auch stummen, Mitbewohner hält Herz und Gefässe gesund und elastisch, senkt den Stresslevel und Depressionen treten nicht zu Tage.

Singles, die statt Tier nur Topfpflanzen Zuhause haben, die regelmässig bewässert werden müssen, haben wohl auch eine längere Lebenserwartung. Der beste Freund des Menschen ist demnach nicht nur der Hund, eine Katze oder ein Blumentopf sind also auch gesundheitsförderlich.

Ein weiterer Grund, warum Singles dann vielleicht auch länger leben, als liierte Hundebesitzer, könnte, meiner weiter gedachten These zufolge, auch daran liegen, dass man als Einzelgänger sich nicht über seinen Partner aufregen muss. Ein Hund oder Papagei gibt keine grosse Widerrede…. Wie herrlich entspannend! Kommunikation als Einbahnstrasse.

Jetzt verstehe ich aber auch, warum manche Ehen so gut funktionieren, die selbst in Restaurants beim Abendessen zu zweit, sich ohne auch nur einen Wortwechsel zwei Stunden lang gegenüber sitzen. Allein die Tatsache, dass da ein Stummfisch mit am Tisch ist, beruhigt schon das Gemüt!

Wenn Ihr also noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für Eure lieben, alleinstehenden Freunde habt, her mit dem Haustier und der Pflanze. Bei Liierten einen Maulkorb für den Partner unter den Christbaum, das würde so manches Weihnachtsfest retten…. Dann würde man endlich der “Stille Nacht” gerecht werden!

Meine Freundin ist Yogalehrerin. Sie hat eine Bombenfigur, aber ihre Füsse sind deformiert: “Hallux Valgus”. Dabei kann man mit einer neuen Schiene von der Firma Hallufix  (ca. 120,00 Euro) nachhaltig die Fehlstellung der Grosszehen korrigieren. Gemeinsam mit drei weiteren Freundinnen schenken wir Ihr so eine Bandage. Ü 40 halt… Ein extra bequemes, kühlendes Gel macht das Tragen in der Nacht sehr angenehm. Am Tag zuhause sollte man die Fussbandage 2-3 Stunden anlegen. Was auch entlastet: ein kleines Silikonkissen zwischen die Zehen am Tag,  in alle Schuhe passend, einlegen. Da kann man zusehen, wie sich der grosse Zehe wieder in die richtige Richtung neigt und die anderen Zehen wieder in Form kommen. Wenn das alles nicht hilft, und die Schmerzen beginnen, kein Schuh mehr passt, das führt zum Griff des Skalpells. Dabei ist wichtig, dass der Fusschirurg neben der erfolgreichen Operation auch schnell Mobilität und Beweglichkeit garantiert. Der Beste darin ist Dr. Masyar Rahmanzadeh, im Gelenkzentrum in Berlin. 

Viele Männer ab 40 klagen heutzutage darüber, dass sie abgeschlagen sind, müde sind und sexuell immer weniger interessiert sind. Stress ist nicht der einzige Faktor, der den Hormonspiegel beim Mann, speziell sein Testosteron zum freien Fall bringt. Studien haben ergeben, dass eine Hormonersatztherapie mittels Spritze oder Gel keinen Effekt auf die Vitalität oder auf die Müdigkeit hat, allein, die Libido steigt. Aber dafür das Risiko des Schlaganfalls und des Herzinfarkts. Was natürlich hilft, den Testosteronspiegel wieder auf die Höhe (um bis zu 40 % ) zu treiben, ist das Bauchfett massiv zu reduzieren. Abnehmen und Sport machen und schon steigt die Vitalität und die Libido auf natürliche Weise gleich mit. So hat auch keine “midlife-crisis” eine Chance.

A propos: auch Frauen haben Testosteron im Blut, falls der erhöht ist, neigen die Damen zu Haarausfall, ähnlich wie bei Männern mit den beginnenden Geheimratsecken. Wer gegen lichteres Haar vorgehen will, der schluckt Biotin H für einen Monat als Kur.

ist von “chemtrail” (Chemikalienstreifen) die Rede. Verschwörungstheorien, die besagen, dass die allseits stark sichtbaren Kondensstreifen am Himmel, die Flugzeuge nach sich ziehen, keine harmlose Kerosinspur sind, sondern vielmehr seien es bedingt durch absichtliche Aufbringung der Chemikalien in der Luft langlebigere und breitflächigere Streifen, genannt Chemtrail, die sich in der Luft als Giftwolke bündeln und sich mit dem Regen auf die Menschheit ergiessen. In der Folge liesse sich auch der erhöhte Quecksilbergehalt beim Menschen messen. Ist es eine Fiktion oder Wirklichkeit? Das deutsche Umweltbundesamt hat keine wissenschaftlichen Belege hierfür und verweist auf eine Verschwörungstheorie.  Aber sonst kann man nicht viel dagegen tun, denn dass es regnet, können wir nicht beeinflussen. Anhänger der Verschwörungstheorie sagen, dass man zuwarten soll, bis es abgeregnet hat, sprich bis das Quecksilber in den Boden eingesickert ist, erst dann könne man wieder getrost nach draussen. Wer bitte kann sich zuhause einigeln bei Dauerregen? Oder sollen wir demnächst mit Mundschutz wie die Japaner durch die Gegend laufen? Wohl schlecht. Aber falls Ihr demnächst beim “Check-up” seid, bei Eurem Arzt und auch einen Heilpraktiker konsultiert, fragt mal nach, was er dazu sagt und achtet darauf, ob Ihr Quecksilber nachweisbar im Blut habt. Meine Homäopathin in Berlin erzählt mir seit Jahren davon, und ich gehe brav zu ihr zum Ausleiten. Zugegeben, danach hat meine notorische Müdigkeit immer ein Ende.

Gewächshaus war gestern, den Platz dafür haben die wenigsten. Und dank der anhaltenden Landflucht mutieren Grossstädter nun zu Bauern in der eigenen kleinen Wohnbüchse, genannt “Indoor farming” oder “Vertical farming”. Mithilfe von violett schimmerndem LED Leuchten (ca. 120 Euro), Samen und gutem Dünger sowie speziellen Plastikbehältern aus China in Regalen auf vertikalen Ebenen auf maximal 10 Quadratmetern wird aus jedem ein nachhaltiger Gärtner, der sein eigenes Gemüse anbaut und verzehrt und weiss, dass es in der Tat Bioqualität ist, was er da verspeist. Einen Ventilator braucht es zusätzlich, um beispielsweise seinem hausgezüchteten Kopfsalat Luft zu zu wirbeln. Denn die Blätter müssen stimuliert werden, sonst verkümmern sie.

Allein der Gedanke, Pflanzen um sich zu haben, deren Früchte man indoor erntet, hat etwas Beruhigendes, gerade in einer Zweiraumwohnung in Grossstädten. Drinnen im Garten quasi…. Wer sich so ein Hochbeet mal ansehen will, ehe er selbst Züchter wird, im “25h” Designhotel in Berlin steht so ein “Indoor farming” Regal. Und es gibt in der Hauptstadt auch ein cooles Restaurant, “Good Bank”, in der Rosa-Luxemburgstrasse 5 in 10178 Berlin-Mitte, die “homegrown Salad bowls”sind der knackigste Salatkracher der Welt! Da kommt das Gemüse tatsächlich frisch auf den Tisch, denn erst nach der Bestellung wird “à la minute” beispielweise der Salat erst geköpft. Mahlzeit!