Was Du nicht mehr brauchst, schmeiss doch einfach weg. Unsere Wegwerfgesellschaft nimmt das leider oft zu ernst mit dem Entsorgen, gerade beim Essen. Die Lebensmittelindustrie mit ihren “Haltbar bis” – Empfehlungen sind mit daran schuld, das soviel Essen weggeworfen wird. Dabei sollte es besser heissen: “Verfallsdatum” und dann hätte der Konsument eine deutlicher bessere Orientierung, was er tatsächlich entsorgen muss. Meine eigene Familie neigt dazu, sich dogmatisch an die Haltbarkeitsdaten zu halten, auch wenn der Joghurt nicht mal geöffnet wurde, kommt er in den Müll, da ja das Datum abgelaufen ist.
Macht mal den folgenden Test: Schaut Euch mal ein Ei an, was es im Wasser macht. Wenn es zu Boden sinkt, ist das Ei noch geniessbar, auch wenn die Haltbarkeitsfrist abgelaufen ist. Bleibt es oben, dann weg damit.
Die Norweger haben mit grossem Vorbild ihr Haltbarkeitsdatum zugunsten des Verfallsdatum auf ihren Lebensmitteln korrigiert und siehe da, die Nördlicher schmeissen viel weniger weg als wir hierzulande. Aber immerhin gibt es hier, speziell in Berlin, meiner Lieblingsstadt, die “Berliner Tafel”, die Essen auch von zuhause abholen, das unser eins sonst entsorgen würde, und das Restaurant “Herz und Niere” in Berlin-Kreuzberg verwendet Reste vom Vortag, die man eigentlich wegwerfen müsste, zu einem Gericht unter 4 Euro zum Abholen. Dieses günstige Mahl findet reissenden Absatz. Die Selbstabholer sind derart begeistert von dem Konzept, dass sich nun mehrere Gastronome dem Modell anschliessen wollen. Und eines sollten wir alle wissen, dass das, was wir weltweit wegwerfen an Nahrung,  ausreichen würde, um die Hungersnot auf unserer Erde zu beenden.

Viele Männer ab 40 klagen heutzutage darüber, dass sie abgeschlagen sind, müde sind und sexuell immer weniger interessiert sind. Stress ist nicht der einzige Faktor, der den Hormonspiegel beim Mann, speziell sein Testosteron zum freien Fall bringt. Studien haben ergeben, dass eine Hormonersatztherapie mittels Spritze oder Gel keinen Effekt auf die Vitalität oder auf die Müdigkeit hat, allein, die Libido steigt. Aber dafür das Risiko des Schlaganfalls und des Herzinfarkts. Was natürlich hilft, den Testosteronspiegel wieder auf die Höhe (um bis zu 40 % ) zu treiben, ist das Bauchfett massiv zu reduzieren. Abnehmen und Sport machen und schon steigt die Vitalität und die Libido auf natürliche Weise gleich mit. So hat auch keine “midlife-crisis” eine Chance.

A propos: auch Frauen haben Testosteron im Blut, falls der erhöht ist, neigen die Damen zu Haarausfall, ähnlich wie bei Männern mit den beginnenden Geheimratsecken. Wer gegen lichteres Haar vorgehen will, der schluckt Biotin H für einen Monat als Kur.

Gewächshaus war gestern, den Platz dafür haben die wenigsten. Und dank der anhaltenden Landflucht mutieren Grossstädter nun zu Bauern in der eigenen kleinen Wohnbüchse, genannt “Indoor farming” oder “Vertical farming”. Mithilfe von violett schimmerndem LED Leuchten (ca. 120 Euro), Samen und gutem Dünger sowie speziellen Plastikbehältern aus China in Regalen auf vertikalen Ebenen auf maximal 10 Quadratmetern wird aus jedem ein nachhaltiger Gärtner, der sein eigenes Gemüse anbaut und verzehrt und weiss, dass es in der Tat Bioqualität ist, was er da verspeist. Einen Ventilator braucht es zusätzlich, um beispielsweise seinem hausgezüchteten Kopfsalat Luft zu zu wirbeln. Denn die Blätter müssen stimuliert werden, sonst verkümmern sie.

Allein der Gedanke, Pflanzen um sich zu haben, deren Früchte man indoor erntet, hat etwas Beruhigendes, gerade in einer Zweiraumwohnung in Grossstädten. Drinnen im Garten quasi…. Wer sich so ein Hochbeet mal ansehen will, ehe er selbst Züchter wird, im “25h” Designhotel in Berlin steht so ein “Indoor farming” Regal. Und es gibt in der Hauptstadt auch ein cooles Restaurant, “Good Bank”, in der Rosa-Luxemburgstrasse 5 in 10178 Berlin-Mitte, die “homegrown Salad bowls”sind der knackigste Salatkracher der Welt! Da kommt das Gemüse tatsächlich frisch auf den Tisch, denn erst nach der Bestellung wird “à la minute” beispielweise der Salat erst geköpft. Mahlzeit!

“Kleine Kinder, kleine Sorgen. Grosse Kinder, grosse Sorgen”, so heisst es im Volksmund. Wie wahr. Das direkte Umfeld meiner ältesten Tochter ist von heute auf morgen, innerhalb von drei Monaten,  mit 17 Jahren in der Mushroom-, Marihuana-, Ecstasy-, Chrystal Meth- und Kokswelt gelandet. Mitten aus dem Leben, mitten aus einer bürgerlich sehr aufgeräumten Familie. Ich hätte für diese Freundinnen meines Kindes, die beide sogar mit uns im Urlaub waren, alles gewettet, dass sie nicht mal die Einstiegsdroge Gras rauchen würden. Habe mich schwer geirrt. Es braucht nur einer etwas angespannten Situation wie Stress in der Schule (G 8 sei Dank), Krach im Elternhaus, verdrängte Probleme, Angst vor Gesprächen in der Familie und schon schafft man Raum für den negativen Einfluss von aussen. Da muss nur ein selbst sehr schwacher, traumatisierter Jugendlicher daherkommen, der Drogen wie Schokolade frei Haus verteilt, der so tut, als ob er Dich verstehen würde, der Dich mitreisst in sein tiefes Loch, aus dem er selbst keinen Ausweg mehr sieht, getreu dem Motto: “Wer selbst in der Scheisse sitzt, reisst andere auch gerne mit rein”. Der sein Leid auf andere überträgt, sich gerne in der Opfer statt in der Täterrolle sieht und durch seine Auswegslosigkeit andere in seinem Umfeld sogar mit Suizidgedanken ansteckt. Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren sind bedingt durch die Hormonschübe sensibel, und wenn Jungs ins Spiel kommen, spielen ihre Hormone erst recht verrückt. Wie kann man sie vor solchen psychisch kranken “Verführern” schützen? Schliesslich kann man sie nicht 24 Stunden bewachen, schon gar nicht, wenn der Drogenheld in der Schule unverblümt sein Unwesen treibt? Und welche Schule hat das Thema nicht auf dem Schirm und reagiert paralysiert?

Nur warum fiel meine Tochter nicht auf diesen Typen rein, der mit ihr sogar die Schulbank drückt? Sie hat offensichtlich genug Bestätigung und Rückhalt in der Familie, ist stark genug, um sich gegen Drogen und das vermeintlich coole Gefühl zu schützen und diesen Verlockungen die kalten Schulter zu zeigen. Ich bin hautnah an meinen Kindern dran, lasse ihnen eine sehr lange Leine, gebe unendliche viele Vertrauensvorschüsse, die bis heute nicht missbraucht wurden. Ich nenne das Unterstützung auf Augenhöhe, die ich meiner Tochter versuche zu geben. Bisher mit grossem Erfolg. Scanne entspannt Ihr Umfeld, speziell auch die Herren der Schöpfung mit Argusaugen.

Aber nicht nur das ist es, was sie nicht in den Drogensumpf abgleiten liess. Ich gab und gebe ihr, das ganze Jahr durchgehend, und noch mehr, wenn der Stress in der Schule sehr hoch ist, Vitamin D 3 und K2 (von Dr. Jacobs), so dass ihr Gemütszustand und ihr Nervenkostüm gleichbleibend stabil ist. Egal, welcher Looser mit lockeren Sprüchen oder Mitleid erweckend da um die Ecke kommt, sie behält den Überblick. Ich habe dem Sohn meiner besten Freundin, der 18 wurde, einen Entsafter zum Geburtstag geschenkt. Wenn sich Jugendliche täglich ein frisches Smoothie selbst zubereiten, haben sie das Bewusstsein, etwas Gutes für Ihr Körpergefühl zu tun. Sie tragen Eigenverantwortung für ihr leibliches Wohl. Gleichzeitig haben sie den Vitaminkick, um dann 8 Stunden lang in der Schule sitzend, konzentriert zu bleiben und zugedröhnte Mitschüler lächelnd zu ertragen. Das gesunde Essverhalten gepaart mit regelmässigem Sport schützt sie auch in den Nächten, wenn sie Party machen, vor den Verwirrten ihrer Altersgruppe. Wie heisst es so schön? “In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist”.

Jugendliche, deren Gehirn erst mit 25 Jahren ausgewachsen ist, beamen sich nicht nur für den Moment weg mit ihren Drogenkonsum, sondern haben 10 Jahre danach noch die Auswirkungen wie Panikattacken und Angstzustände. Also, Ihr Lieben, lasst den Vitamin D Spiegel Eurer Kinder prüfen, idealerweise über das grosse Blutbild und macht rein präventiv auch einen Drogentest, der neben Blut- und Urinabnahme auch an den Haaren nachvollziehbar ist. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Als ich in 2010 Mitglied des “Soho Houses” wurde, damals ein rein englischer Club, noch ohne Hotelanschluss, der vom Angelsächsischen aus die Welt eroberte mit einer sehr hippen Restaurant- und Baratmosphäre, war ich” not amused” über das dort verhängte Handyverbot. Kam mir sehr unmündig vor. Das geschützte Interieur Design des “Soho Clubs” durfte nicht abfotografiert werden, so die offizielle Begründung des Verbots. Heute finde ich es grossartig, denn abgesehen von der Innenarchitektur, die auch nicht jedem gefallen muss, finde ich die “Soho Clubs” weltweit als Oase der Ruhe, denn kein Mensch ist am Handy. Wo kein Bild entstehen darf, da darf auch kein mobiles Telefon gezückt werden. Herrlich! Auch wenn der einst hippe Club mittlerweile nicht nur Kunstschaffende und solche, die mit denen beruflich zu tun haben, aufnimmt, und mittlerweile auch zu einer Hotelgruppe mutiert ist, hat er  konsequent das Handverbot durchgezogen. Ich bin nach dem deutschlandweiten Rauchverbot in den Restaurants nun dafür, dass man auch in Gaststätten mobile Telefone verbietet. Dann reden Paare wieder miteinander, das Mahl wird nicht kalt verzehrt, weil man es nicht zuvor ins Bild setzen kann, und Jugendliche feiern z.B. Geburtstage, ohne hinter dem Handy “Happy Birthday” zu trällern.

Ein besonders gute Darbietung brachte kürzlich ein Bekannter von mir. Eine grössere Runde an Freunden wurde von ihm im Restaurant dazu verdammt, ihre mobilen ständigen Begleiter in die Mitte des Tisches zu legen. Derjenige, der als erstes  während des Abendessens schwach wurde und zum Handy griff, musste die gesamte Zeche zahlen. Das ist schon mal ein super Anfang back to analogem Geniessen….