About

Janine White House. Das klingt politischer als der Name vermuten lässt, aber mitten aus meinem Leben: Mein Netzwerk funkt mich an, wenn es um Themen zu Gesundheit, Lifestyle, Kunst und Künstler oder Partnerschaften geht. Nachdem mir das Schreiben seit Jahren abgeht, mein Netzwerk und mein Wissen im Alter glücklicherweise zunehmen und ich im Freundes- und Bekanntenkreis nicht auf taube Ohren stoße, wenn ich meine Weisheiten teile, habe ich mich dazu entschlossen, den Blog „janinewhitehouse.de“ zu etablieren.

Dieses Haus beinhaltet alles, was mich als FRAU AB 40 bewegt. Unterstützt werde ich dabei von diversen Trendforschungsinstituten, Trendforschern und spezialisierten Firmen sowie internationalen Protagonisten, die in Sachen Medizin, Gesundheit und Kunst die neuesten Erkenntnisse und Entdeckungen mit mir teilen.

Für mich ist das Allerschönste an diesem Blog, dass ich nicht wie früher an Zeilen- und Wortvorgaben gebunden bin. Ich schreibe einfach wie mir der Schnabel gewachsen ist und solange die Tastatur das aushält, tippe ich meinen Text herunter. Ich kreiere quasi meine eigene Zeitschrift, ohne Abgabe- und Zeitdruck. Bin Chefredakteur, Herausgeber, Verleger und Graphiker in einem. Wie genial ist das denn! Meine eigenen persönlichen Erfahrungen – insbesondere die schwierigen – und meine herrliche Unabhängigkeit sind Schlüssel dafür, dass ich auch Dinge, die nicht so „en vogue“ sind, artikulieren werde und jedem Shitstorm in den sozialen Medien gelassen entgegen sehe . Dennoch werde ich „ das türkische Auge“, das Ihr in meinem Logo als „evil eye“ sehen könnt, beachten , welches mich vor bösen Blicken und Wörtern schützen soll.

Meine geniale Mutter kultivierte den Spruch „Unter jedem Dach ein Ach!“, unter meinem Dach des „janinewhitehouse.de“ wird es viele „Ohs“ und „Ahs“, also Überraschungen geben, es wird viele Ratschläge, Erkenntnisse und pragmatische Hinweise darauf geben, wie man den „Achs“ begegnen kann. Ich wurde so erzogen, das ich nichts (Böses) sehe, nichts (Böses) höre, nichts (Böses) sage – gemäß den berühmten drei Affen und daher bemühe ich mich, dies im Sinne meiner Mutter und der Lehre des buddhistischen Gottes Vadjra zu leben. Auf meinem Blog wird es daher keinen wirklich bösen Zungenschlag geben, kein Tratsch und Klatsch. Das ist mein Credo, welches sich durch mein Leben zieht , meiner Herkunft aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen gebührend. Dafür spreche ich alles an, was die Frau ab 40 bewegt, umtreibt, belastet, erheitert, neu durchstarten lässt ab der Mitte ihres Lebens. Im Idealfall steht die Frau in dieser Zeitschiene in der Mitte ihrer vita, die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, einige bekommen noch Babies, viele fragen sich oft „war’s das?“ und starten nochmal neu durch. Das tat ich auch!

Wenn man im Schwarzwald aufwächst mit türkischen, französischen, badischen und italienischen Wurzeln, dann ist man nicht nur der guten Küche verfallen, sondern schärft seine Sinne auch für alles andere. Ich bin daher offen für alles Neue.

Die Neugier hat mich nach meinem Abitur in Baden-Württemberg und der anschließenden Ausbildung zur Redakteurin beim Bauer Verlag und auch der Liebe wegen, Anfang der 90er nach Berlin verschlagen. Die Stadt, wo ich bis heute – mit vielen Unterbrechungen, insbesondere meinen intensiven Jahren in Los Angeles – lebe. Ich kam in diese Stadt kurz nachdem die Mauer gefallen war. Berlin, damals ein gefühltes Dorf , mit dem ich – ehrlich gesagt – lange nicht so recht warm wurde und daher mehr in Los Angeles und München verweilte und nebenbei – wie ein Touareg – mit meinem Ex-Mann die ganze Welt bereiste, der neben seiner damals international aufgestellten Musikproduktion auch als Autor des Reiseführers „Die schönsten Strandhotels der Welt“ in mehreren Auflagen erfolgreich unterwegs war und zwecks update ständig den Inhalt aktualisieren musste. Somit kam ich in den Genuss, mir den Globus auf höchst angenehme Weise genau ansehen zu dürfen. Nachdem ich aber im Jahr 2000 meine erste Tochter bekam und Berlin um die Jahrtausendwende schlussendlich zur Bundeshauptstadt erwählt wurde und zur Metropole avancierte, habe ich eine innige Verbundenheit zu ihr entwickelt und fühle mich unter vielen Nationen, Kulturen, Einflüssen und täglichen Inspirationen genau hier zuhause.

Alfred Kerr schrieb in seinem Buch „Wo liegt Berlin?“ einen Satz, der sich bei mir eingeprägt hat: „Berlin ist eine Stadt im Werden und niemals im Sein“. So bin auch ich. Daher passt Berlin zu mir und ich zu Berlin. Ich bin Multikulti, komme aus vier Ländern (meine Mutter war französisch/italienisch/deutsch, mein Vater türkisch). In drei davon, zwischen Europa und Asien, wuchs ich als Kind auf und bin sehr altruistisch groß geworden. Mein Vater war Arzt mit einem ausgesprochenen Helfersyndrom, der trotz jahrelanger Praxis nicht abgebrüht war, meine Mutter eine sehr warmherzige Frau, die das Herz auf der Zunge hatte. Aufgrund dieser Erziehung und einer sehr schönen Kindheit sehe ich alles erstmal nur positiv, bin immer neugierig, nie ausgereift und gehe dennoch hellwach durchs Leben. Weil ich dadurch viel erlebe, sehe und rede, fragen mich viele um Rat, und weil ich viele Menschen erreichen will, blogge ich nun, denn man ist bekanntlich nie zu alt für neue Freundschaften.

Dabei bin ich stets offen für Kritik, denn das schärft meine kognitive Wahrnehmung, die bekanntermaßen im Alter schrumpft, und freue mich stets über Anregungen und natürlich auch Lob. Nachdem ich als gelernte Redakteurin viele berufliche Stationen durchschritten habe: von der Journalistin beim Bauer Verlag über eine kurze Stippvisite bei der BILD als Kolumnistin aus Kitzbühel (Tirol), zur PR Beraterin für das Freizeitresort „Sporting Club Berlin“ in Bad Saarow, Model für die Koffer- und Taschenmarke MCM, A&R Managerin (Artist & Repertoire bei der JWP AG), Textdichterin (ordentliches Mitglied bei der Gema seit 1996), Autorin der autorisierten Biographie „Jack White: Mein unglaubliches Leben“, Riva Verlag, 2010, Kunst- und Eventmanagerin (ua. Kunstausstellungen mit dem Documenta Künstler Ralf Majewska, dem Fotokuenstler Ali Eckert sowie Lesungen unter anderem mit Sebastian Fitzek, Andrea Kiewel etc; Organisation von Medizintagungen, PR für Pop up stores, Marketing für den Lieferservice „Bloomsburys“ (heute resto-in.de) und Moderatorin („Dress me up Kids“ – In der Kindersendung bin ich nicht nur die Moderatorin, sondern auch die Produzentin, was mich mit sehr viel Freude erfüllt), kommt nun die Bloggerin hinzu. Frau Dampf in allen Gassen eben … außer im Privaten.

Von 1990-2010 habe ich das Leben mit meinem heutigen Ex-Mann, Jack White (Horst Nussbaum), verbracht. Ich war davon 17 Jahre mit ihm verheiratet (als seine dritte Ehefrau) und wurde allerdings erst im Januar 2015 geschieden. Die Scheidung war alles andere als einfach, was mal Liebe war, kann eben leider auch Böse enden. Aber: aus dieser Liaison sind meine wunderbaren Töchter, Ella und Gloria, hervorgegangen, die mein ein und alles sind! Seit knapp sechs Jahren wohne ich nun mit meinem Freund, dem Unternehmensberater Andreas Rüter, und meinen Kindern in Berlin und bin sehr glücklich. Ich lebe nicht erst nach der Beerdigung, sondern genieße mein neues, freies Leben in vollen Zügen und mit dem Bewusstsein, dass alles vergänglich ist. Ergo: „La vie est belle“, genießt es mit mir und teilt das Erlebte: Willkommen in meinem Leben, in meinem „janinewhitehouse.de“.

“Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.” Mark Twain