Meine Freundin Eva Steinmeier hat durch das Testament ihrer Oma einen Auftrag bekommen, genau die Zutaten zu verwenden, um gigantisch gut wirkende Cremetiegel herzustellen, die unter dem Firmennamen “A 4  cosmetics”  heute die Regale von Edel Kaufhäusern wie das “KaDeWe”  bereichern,  und die Frauen vor dem Altern schützen. Meine Grossmutter hatte auch tolle Tipps, leider hat es nicht zu einer Produktion von Schönheitsartikeln geführt, aber dafür sind sie  günstig. Bei Augenringen, die ich notorisch einfach habe, egal, wie ausgeschlafen ich bin,  lege ich kalte Apfelscheiben unter die Augen und habe schwups den Frischekick. Was meine Zähne angeht, so schiebe ich Panik vor Zahnfleischrückgang. Will ja keine Pferdezähne bekommen im Alter. Also gurgele ich regelmässig mit Salbei und alterierend mit Zitrone. Letzteres hilft auch gegen Altersflecken. Immer schön die Hände mit Zitrone einschmieren. Nicht umsonst enthalten viele Körperlotionen Zitronenkonsistenz als Grundlage.

Einen Stammbaum haben die wenigsten. Meine Mutter hat mir mal zu meinem 18. Geburtstag einen geschenkt, der ging bis in die Generation ihrer Urgrosseltern. Da sie halbe Französin und halbe Deutsche war, konnte ich auf der mütterlichen Seite nachvollziehen, dass meine Urgrossmutter Italienerin war, was mich sehr freute. Der Stammbaum meines Vater, der Türke war, ist auch Multikulti. Unter anderem mongolisches Blut floss durch seine Adern, was mich dazu beflügelt, China und die Mongolei auf meine Reisewunschliste zu stellen.

Wer keine Eltern hat,  die sich die Mühe mit der Ahnenforschung gaben, der kann z.B. bei “Myheritage,de” seine ethnische Herkunft eruieren. mit 69 Euro Einsatz, weiss man, welche Völker mitgemischt haben bei Deiner persönlichen DNA. Ich habe viele Freunde in Amerika und Europa, die mit grossen Augen auf ihren Stammbaum blicken und feststellen, dass sie im Grunde alles Mischlinge sind. Diese ethnischen Erkenntnisse können nicht nur die Familie bereichern, weil man plötzlich so viele Verwandte auf der Welt findet, sondern können auch solche Spezies überraschen, die meinen arisch zu sein und protektionistisch sich von der Vielfalt der Nationen abschotten wollen.

Rechtsradikale wie “Reichsbürger”, “Pegida Anhänger”, “Zukunft Heimat” Propagandisten, “AfD” –  Wähler  sollten diesen DNA Test dringend machen, und wenn sie dann feststellen, dass sie tatsächlich reinrassig sind und vom Aussterben bedroht sind, dann sollten in Cottbus, Dresden und in anderen deutschen Nazilastigen Städten, Provinzen und Dörfern  sich schützen und eine neue Mauer bauen, die sie abschottet von der realen Welt der Vielfalt, der Chancen und der Offenheit. Wetten, dass die grössten Rechtspopulisten sich genau davor scheuen, zu recherchieren, woher sie kommen? Ein ideales Geschenk für Fremdenfeindliche, denen man durch die Blume mal einen zum Nachdenken mitgeben kann. Denn leider trauen sich wenige, gegen Rassisten den Mund aufzumachen, weil sie Angst davor haben, von ihnen verunglimpft zu werden. Und Angst ist ein schlechter Berater. Macht den Mund auf und schenkt den Rechtsgesinnten einen DNA Test!

Damit meine ich übersäuert? Sauer seid Ihr bestimmt auch auf ein paar Entartete, ein paar dumme Lästermäuler und mega Frustrierte, aber die haken wir ja in 2018 ab mit unserem Ho´oponopono Ritual, das ich Euch in meinem ersten Beitrag dieses Jahr kredenzt habe.

Jetzt geht es ans Eingemachte, unseren Körper. Meine treuen Abonnentinnen kennen ja bereits meinen Tipp mit dem Bad in Natron, heute habe ich zwei weitere Empfehlungen.

  1. Salzsocken, ja Ihr habt richtig gelesen: 1 l heisses Wasser mit 140 g Salz einlösen, darin die Baumwollsocken eine halbe Stunde tränken und auswringen, Socken warm anziehen, darüber ein zweites Paar Socken stülpen. Ins Bett damit, unter Eure Füsse: Molton und trockene Baumwolltücher drapieren, damit die Matratze nicht einnässt und die Salzsocken über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag ist Euer Körper entsäuert.
  2. Wer zuhause eine Sauna hat, der kann vor dem Gang sich duschen und abtrocknen, aber dabei noch eine Restfeuchte behalten, dann mit Natron einschmieren. Mit der weissen Haut und einem weissen Handtuch ab in die Sauna, zwei Gänge machen und danach schaut Euch Euer weisses Handtuch an, es wird schwarz, falls Ihr übersäuert sein.  Ihr könnt es ja auch in einer öffentlichen Sauna versuchen, mehr als grosse Augen von dem anderen Schwitzenden werdet Ihr da nicht ernten. Man muss also keine Tabletten schlucken, um seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Das sind die alten Rezepte meiner badischen Oma Klara, die mit mir als Kind soviel Kuchen gebacken hat, um mich dann völlig überzuckert, wieder zu reinigen.

Ich bekomme viele Emails von meinen treuen Leserinnen, die nun nicht wissen, wie sie  mich nach meiner Hochzeit ansprechen sollen. Also, nachdem ich noch schulpflichtige Kinder habe, behalte ich meinen bürgerlichen Namen “Nussbaum”, damit die Lehrer  nicht konfuser werden, als sie es ohnehin schon sind, da ich ja auch “Janine White” als Künstlernamen trage.

Ich hätte nach unserer Hochzeit auch einen Doppelnamen annehmen können, aber das klingt in meinem Fall echt albern. Und hätte ich mich dennoch für “Rüter-Nussbaum” oder “Nussbaum-Rüter” entschieden, so hätte dieser Name irreversibel für immer bleiben müssen. In meinem Fall, also der Beibehaltung meines Namens “Nussbaums”, kann ich mich jederzeit während meiner Ehe umentscheiden und den Namen meines Mannes annehmen, was ich tuen werde, sobald meine Kinder über 18 Jahre alt sind.

Was meinen Künstlernamen “Janine White” angeht, der auch bei mir im Pass so steht: den kann ich nicht verändern. Heisst, den behalte ich auch ein Leben lang, da ich weit über 100 Lieder als Textdichterin geschrieben habe und bei der “Gema” als ordentliches  Mitglied Lizenzen erhalte und als Autorin eines Buches entsprechend Tantiemen genau unter diesem Namen bekomme. Ich habe ihn also nicht durch meine erste Ehe automatisch bekommen, sondern habe unter diesem Namen als Künstlerin gearbeitet, was ich bis heute noch als Moderatorin und Bloggerin tue. Alles klar?  Ich bin also die Frau mit den zwei Identitäten (kommt jetzt das “Lageso” auf mich zu?) und höre auf beide Namen: Nussbaum und White und trage den Namen meines zweiten Mannes, den ich sehr liebe, tief in meinem Herzen!

Ich bin seit fast vier Jahren stolze Hundebesitzern eines “Goldendoodle”. Eine gelungene, gewollte Mischung aus Golden Retriever und  Königspudel. Und nachdem Frauen, die neidisch auf meine Haarpracht sind und leider wohlgemerkt selbst nur ein paar Fäden auf dem Haupt tragen, über meinen Schopf als Pudel ablästern, habe ich mir folgendes überlegt: Die bösen Zungen, die den Neid der Besitzlosen darstellen, haben ja eigentlich recht: Ich habe in der Tat dieselben Locken wie mein Hund und bin wie er ein glücklicher Mischling. Nicht arisch und weltoffen. Mein Hund ist einer der friedlichsten Hunde der Welt, Nur wenn ihm einer dumm kommt, zeigt er Zähne. Ich auch! An uns beiden ist alles echt, kein fake, keine Extensions und keine Strähnchen. Mein Hund ist  echt blond, was aber das Einzige ist, was uns unterscheidet. Er hat auch noch einen Tag vor mir Geburtstag! Man sucht sich halt intuitiv den Hund aus, der zu einem passt.

Nachdem sich Hundebesitzer bekanntlich mit den Jahren an ihre Vierbeiner optisch annähern, habe ich mir eben präventiv gleich diesen nicht arisch reinrassigen Hund ausgesucht, der mir sehr ähnelt. Da ich mich aber nicht wie Millionen anderer Damen hierzulande blond färben lassen will, muss ich  vor dem Hintergrund der gewollten, weitgehenden Deckungsgleichheit sicher stellen, dass mein Hund mit mir modisch gleichzieht.

Was man so in den Tierläden bekommt, ist nicht das, was zu meinem coolen Vierbeiner passt. Wer, wie ich,  etwas Extravagantes, also keinen Einheitslook sucht, der klickt für ein neues Halsband oder eine neue Leine für seinen besten Freund auf  Ibiza lässt grüssen, die Firma ist  zwar aus Holland, hat aber den Hippie-Chic  und die ultimativen Looks für den coolen Hund. Bestellt noch heute bei “Dogwithamission”, und holt Euch Farbe ins derzeitige graue Deutschland. Lasst uns anders sein als der langweilige Einheitsbrei! Diversität fängt beim Hund schon an.

Alternative Fakten als Unwort des Jahres 2017, erfunden vom amtierenden US-Präsidenten und seinem Beraterteam, als es darum ging, die Lügen aus dem “White House” zu verschleiern. Das Schlimme ist nur, das diese Trump Ideologie auch unter uns Deutschen weilt. Ich kenne leider einige Gestörte, die diesen blond gefärbten, demokratisch gewählten Staatsmann auch noch gut finden. Sie sehnen sich auch hierzulande nach einem starken Mann, der “das umsetzt, was er vor den Wahlen versprach”. Propaganda at it’s best! Leider darf man nicht nur die Amis, ein Volk aus Einwanderern, die ihn knapp über die Hälfte gewählt haben, an den Pranger stellen und an ihrer Intelligenz zweifeln.

Die braune Sosse kocht nach über 70 Jahren auch hierzulande auf. Trumps rassistische Polemik unter Verwendung von abartigen Wörtern wie “Dreckslochländer”, seinen sexistischen Aussagen, dass Frauen sich gerne unter den Rock fassen lassen würde, ist derart entartet, dass man das Buch von Michael Wolff  “Fire and Fury” sofort bestellen (ehe es womöglich auf den Index kommt) und verschenken muss, um die Blockwarte hierzulande damit wachzurütteln. Stumm dasitzen und dem hetzerischeren Milieu die Plattform alleine überlassen, ist falsch. Das haben Millionen Deutsche in der Nazizeit leider aus Angst getan. Heute kann jeder aufstehen und Heuchlern und Rechtsradikalen Gegenwind ins Gesicht jagen, denn sie sind ein Meister vom Kreieren von “fake news”. Da wird von Überfällen in der dörflichen Vorstadt-Metzgerei erzählt, die angeblich von Flüchtlingen begannen wurden, wovon weder der Fleischer etwas weiss, noch die Polizei eine Anzeige vorliegen hat. Da wird behauptet, dass man auf der Strasse mit Sexanspielungen angemacht wird, fragt man nach, heisst es: ” Das ist meiner Freundin XY passiert”, man nennt nicht mal das sogenannte Opfer beim Namen, aber es klingt besser, wenn man es als angeblich direkt Betroffener schildert. Fake news! Alternative facts!

Hauptsache man hetzt und macht sich selbst damit wichtig. Endlich wird man gehört! Es gibt Menschen, die leiden massiv unter Komplexen aufgrund ihrer Körperstatur, die Natur gegeben ist, und die man auch leider mit Botox und Schönheitsoperationen nicht entfernen kann. Solche schwachen Menschen neigen dazu, sich massiv aufzuspielen. Sie haben auch immer das Problem, nie gesehen und erkannt zu werden. Verunsicherte, Missgünstige, mit sich selbst unzufriedene, stark opportune Menschen, die nicht nur aus dem bildungsfernen Milieu stammen, neigen dazu, ihren Frust mit “fake news” zu überspielen. Hauptsache sich aufspielen, womöglich in der Presse erscheinen mit seinem Konterfei, koste es, was es wolle. Maligner Narzissmus, darunter leidet eben nicht nur Trump, nur durch sein Verhalten bekommen Blockwarte hierzulande auch Oberwasser, denn der amerikanische Präsident ist ja ein Vorbild! Wenn er pauschal Menschen aus islamischen Ländern verunglimpft, Schwarze als Neger denunziert und von Dreckslochländern faselt, dann muss man am Verstand des US Präsidenten zweifeln und sich fragen, wie lange man das noch ertragen kann? Abstumpfen darf man in keinem Fall, alternative Fakten muss man enthüllen,  immer Gegenhalten gegen Unwahrheiten, Anfeindungen und Heuchler sofort entlarven und dies beginnt schon in seinem eigenen Umfeld! Und wenn man Personen der Lüge überführt, schlüpfen sie gerne in die Opferrolle und streiten alles ab, dabei verstricken sie sich leider noch mehr in Unwahrheiten und verlieren komplett an Glaubwürdigkeit. Wie der twitternde Trump, der heute gerne vertuscht, was er gestern noch mit 150 Wörtern getippt hat.  Alles, was Profilierungssüchtige, Populisten und Rechtsradikale hierzulande und Despoten weltweit  jemals öffentlich von sich gaben, ist ja nachzulesen. Denn das Internet vergisst bekanntlich nichts!

6,5 Stunden am Tag verbringen pubertierende Jugendliche vor den Devices. 11,5 Stunden spielen Jungs in der Woche Videogames. Die Zeiten, in denen sie mit dem Computer Hausaufgaben machen oder in der Schule damit arbeiten, sind hier nicht inbegriffen, Die Videospiele-Industrie ist mittlerweile grösser als Hollywood. Besonders männliche Kinder sind süchtig nach  “Games”, sie katapultieren sie in die virtuelle Welt, aus der sie nicht mehr herauskommen wollen, weil ihnen darin alles so spielend leicht gelingt. Die Weltgesundheitsorganisation denkt bereits ernsthaft darüber nach,  “Gaming disorder” als eine Krankheit ist ihre Liste aufzunehmen.

Wir sind in der digitalen Welt und müssen nun zusehen, wie wir damit fertig werden und wie unser Nachwuchs damit gross wird. Die Verantwortung liegt hierbei nicht nur bei den Schulen, sondern auch an uns Eltern. Vielleicht sollte man einfach in einen herkömmlichen Wecker investieren, damit das Kind normal aufwacht, ohne schon mit dem ersten Augenzwinkern in ein Handy zu blicken. Weil sonst beginnt, wie bei den meisten, schon der Morgen mit der Elektronik, eine schlimme Angewohnheit, die  an über den Tag verteilt nicht mehr ablegt. Viele Teenager neigen auch dazu, das Handy direkt am Nachttisch zu haben, auf standby, wozu? Gibt es nachts Gespräche aus USA oder aus Asien, die so wichtig sind? Bestimmt nicht. Das Handy sollte im Idealfall in einem anderen Raum liegen, wo keiner schläft und auf Flugmodus stehen.

Es ist auch unverantwortlich, wie schon 3jährige von dem iPad sitzen und darauf rumtippen. Klar, das schafft auch Freiräume für entnervte Eltern, aber lässt das Kind schon früh in die Abhängigkeit der digitalen Welt abdriften. Dr. Ruston, eine Mutter und selbst Ärztin in Amerika, hat den  Film “Screenagers” gedreht, bitte klickt auf . Eine spannende Dokumentation, die Eltern und Kinder das Bewusstsein schärft, den Umgang mit den digitalen Devices auf ein gesundes Mass zu reduzieren.

Es gibt Schulen in Boston (USA), die konfiszieren bei Eintritt in das Schulgebäude das Handy und geben es nach Schulende zurück. Und es gibt Mütter wie mich, die Handy- und Computerzeiten zu Hause verhängen, an denen es meiner kleinen Tochter (12) gestattet ist, auf social media zu navigieren. Ich verstecke die Laptops und Handies, damit sie nicht jederzeit griffbereit sind. Seither ist meine Tochter in der Schule viel konzentrierter. Ihre Mitschüler staunen und meinen, dass es ihren Müttern egal sei, wie oft und wie lange sie vor dem Handy sitzen. In der Regel sind das selbst Eltern, die nonstop in die Devices starren. Gewissen Haushalten täte es auch gut, ab 19 Uhr einfach den W-Lan Stecker zu ziehen und somit eine selbst verordnete Entziehungskur zu machen. Spannend zu sehen, was man das als Familie plötzlich wieder gemeinsames unternimmt und mal seit langem wieder einen Spieleabend erlebt. Oder jeder für sich mal ein Buch in die Hand nimmt und kollektives Lesen am Abend geniesst, fordert im übrigen auch den Schlaf!

Bei meinem älteren Kind habe ich vor Jahren auch bewusst  auf Handy- und Laptop-Entzug geachtet. Es war eine sehr nervige Zeit, ich erinnere mich, aber jetzt ist sie 17 und “Herr” ihrer Sinne, was das digitale Leben angeht. Viele Eltern, die überfordert sind mit dem Thema, geben entweder auf und akzeptieren, dass sie Zuhause gestörte Kinder haben. Andere entsenden ihre Kinder in Internate und geben die Verantwortung somit ab. Letzteres ist auch eine Frage des Geldbeutels, aber sein Kind abschieben in ein Internat, nur weil man selbst die Autorität verloren hat, ist alles andere als gut für die Entwicklung. Insbesondere, wenn man sein Kind schon mit 10 ins Internat steckt und sich dann freut, endlich ein Kind weniger zuhause zu haben. Solche Frauen hätten im Grunde gar keine Kinder kriegen sollen!

Ich habe “Screenagers” bisher nur als Trailer gesehen, was mache ich erst, wenn ich den Film mit meinem Kind zur Gänze am 3.2.2018 in unserer Schule geschaut habe und danach im Diskussionsforum mit allen anderen sitze? Den Film kann man leider nicht kaufen. Dr Ruston verleiht ihn über die website:www.screenagers.com an Bildungsanstalten, die ihn zeigen dürfen für Eltern und Schüler, mit anschließender Reflexion am Ende des Films. So weckt man Begehrlichkeiten in die richtige Richtung!

 

 

 

Ich weiss  nicht, ob Ihr geimpft seid gegen Grippe. Aber ich habe mal wieder den Termin im Herbst verpasst und hatte mich bis jetzt echt gut über den Winter gerettet, ohne auch nur einen Schnupfen gehabt zu haben. Aber kaum dass ich dies positiv wahrnahm, hat mich die Erkältung am Wochenende eiskalt erwischt. Vitamin C mit Langzeitwirkung ( 6 Tabletten davon und eine Aspirin als Stosstherapie am Morgen nach dem Frühstück) wirken eigentlich wahre Wunder, aber die waren gerade nicht im Haus. Ein Suppenhuhn war auch nicht im Tiefkühlfach, das ich mal eben in den Topf hätte schmeißen können, um mit der Hühnerbrühe jeden Keim im Anflug zu vernichten. Aber ich fand meine Miso Suppentüten in der Küche. Aufgegossen mit heissem Wasser, schnell getrunken und schon war ich wieder fit. Probiert es aus! Präventiv kann man das in der Tasse auch jeden Mittag im Büro trinken. A propos trinken: Ingwertee hilft ja bekanntlich auch gegen Infektionen, aber wer unter einem hohen Blutdruck leidet, sollte den Ingwer als Tee weglassen.

Verbeugend gegen Schniefnase & Co hat jede Nation so ihre Heilmittel: Der Bauer in den Tiroler Bergen beispielsweise zischt jeden Morgen auf nüchternen Magen einen Schnaps, der Russe gurgelt jeden Schnupfen mit Wodka weg, der Türke trinkt seinen Raki (Anis) und sein Ayrangetränk (Joghurtmix), der Italiener isst Knoblauch bis zum Abwinken. Egal wie Ihr Euch wappnet, noch zwei Monate durchhalten, dann ist der Kältespuk auch wieder vorbei!

Das Jahr 2018 ist noch jungfräulich. Alles auf Anfang! Ein herrliches Gefühl. Im Dezember 2017 hat mir ein guter Freund, Anwalt und Mediator, etwas vom radikalen Vergebungsritual aus Hawaii erzählt, Ho’ oponopono, das er in seiner Kanzlei erfolgreich anwendet, wenn sich – wie üblich im Rechtsstreit – Kontrahenten feindlich gegenüber stehen. Er schenkte mir zu Weihnachten das Buch, und ich verschlang es zwischen den Jahren. Ich lebe zwar nach dem Motto, dass man nicht jedermanns Liebling (everybody’s darling is everybody’s idiot”) sein muss und durchaus auch ein paar Gegner haben kann und dass man sich Neid verdienen muss und Mitleid geschenkt bekommt. Aber das Neue Jahr soll positiv beginnen!  Es ist ganz einfach. Vier Sätze, die man als Mantra aufsagen kann, damit man positiv befreit im Geschâftsleben und in der Partnerschaft vorankommt. Nachdem jeder Gedanke eine Form von Energie enthält, könnt Ihr Euch in 2018 so einschwingen, dass das Negative keinen Platz hat.

Dr Lens Glaubenssätze aus der Verzeihungslehre sind folgende:

  1. Es tut mir leid (Reue, setzt unglaubliche Lichtkräfte frei)
  2. Bitte verzeih mir (Verletzungen zu akzeptieren. Mit Liebe die Vergebung annehmen)
  3. Ich liebe Dich (Akzeptanz der Fehler des Anderen und seines Handels)
  4. Danke (Heilung durch Vergebung)

Es fällt sicher schwer, und insbesondere nachtragenden Menschen wie mir, bei einer unschönen Trennung im Geschäft, in einer Ehe oder bei ehemaligen Freunden so radikal vergeben zu können, aber Du bist, was Du denkst. Souveränität geht eben so: Weg mit dem Ballast, der Volksmund sagt “Mund abwischen”. Die Lehre des Ho’oponopono geht eben tiefer, man neutralisiert den “Feind” mit viel Liebe und guten Gedanken. So entlässt man Negatives, löst sch im Guten und schaut entspannt auf das, was da kommt an Licht und Glück in 2018!