Die Sache mit dem Namen…

Ich bekomme viele Emails von meinen treuen Leserinnen, die nun nicht wissen, wie sie  mich nach meiner Hochzeit ansprechen sollen. Also, nachdem ich noch schulpflichtige Kinder habe, behalte ich meinen bürgerlichen Namen „Nussbaum“, damit die Lehrer  nicht konfuser werden, als sie es ohnehin schon sind, da ich ja auch „Janine White“ als Künstlernamen trage.

Ich hätte nach unserer Hochzeit auch einen Doppelnamen annehmen können, aber das klingt in meinem Fall echt albern. Und hätte ich mich dennoch für „Rüter-Nussbaum“ oder „Nussbaum-Rüter“ entschieden, so hätte dieser Name irreversibel für immer bleiben müssen. In meinem Fall, also der Beibehaltung meines Namens „Nussbaums“, kann ich mich jederzeit während meiner Ehe umentscheiden und den Namen meines Mannes annehmen, was ich tuen werde, sobald meine Kinder über 18 Jahre alt sind.

Was meinen Künstlernamen „Janine White“ angeht, der auch bei mir im Pass so steht: den kann ich nicht verändern. Heisst, den behalte ich auch ein Leben lang, da ich weit über 100 Lieder als Textdichterin geschrieben habe und bei der „Gema“ als ordentliches  Mitglied Lizenzen erhalte und als Autorin eines Buches entsprechend Tantiemen genau unter diesem Namen bekomme. Ich habe ihn also nicht durch meine erste Ehe automatisch bekommen, sondern habe unter diesem Namen als Künstlerin gearbeitet, was ich bis heute noch als Moderatorin und Bloggerin tue. Alles klar?  Ich bin also die Frau mit den zwei Identitäten (kommt jetzt das „Lageso“ auf mich zu?) und höre auf beide Namen: Nussbaum und White und trage den Namen meines zweiten Mannes, den ich sehr liebe, tief in meinem Herzen!