Singles auf den Hund gekommen….

Ob man will oder nicht, spätestens, wenn sich die Vierbeiner beschnuppern oder auch ankeifen, muss man sich als Hundebesitzer zu Wort melden. Bei Singles ist die Sterblichkeitsrate in 12 Untersuchungsjahren einer schwedischen Studie zufolge um 33 Prozent gesunken, da das Herzinfarktrisiko um 11 Prozent gegenüber der hundelosen Einzelgänger geringer ausfiel. Es ist das aktivere Leben, Wohlbefinden und eben soziale Kontakte, die Hundebesitzer weniger an Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Stoffwechselstörungen und Diabetes erkranken lassen. Über allen bewegenden Aspekten scheint aber auch ein Haustier, das keinen Auslauf braucht, gesundheitsfördernd zu sein. Ob Meerschweinchen, Kanarienvogel, Goldfische oder Schildkröte, das sich Kümmern um einen, wenn auch stummen, Mitbewohner hält Herz und Gefässe gesund und elastisch, senkt den Stresslevel und Depressionen treten nicht zu Tage.

Singles, die statt Tier nur Topfpflanzen Zuhause haben, die regelmässig bewässert werden müssen, haben wohl auch eine längere Lebenserwartung. Der beste Freund des Menschen ist demnach nicht nur der Hund, eine Katze oder ein Blumentopf sind also auch gesundheitsförderlich.

Ein weiterer Grund, warum Singles dann vielleicht auch länger leben, als liierte Hundebesitzer, könnte, meiner weiter gedachten These zufolge, auch daran liegen, dass man als Einzelgänger sich nicht über seinen Partner aufregen muss. Ein Hund oder Papagei gibt keine grosse Widerrede…. Wie herrlich entspannend! Kommunikation als Einbahnstrasse.

Jetzt verstehe ich aber auch, warum manche Ehen so gut funktionieren, die selbst in Restaurants beim Abendessen zu zweit, sich ohne auch nur einen Wortwechsel zwei Stunden lang gegenüber sitzen. Allein die Tatsache, dass da ein Stummfisch mit am Tisch ist, beruhigt schon das Gemüt!

Wenn Ihr also noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für Eure lieben, alleinstehenden Freunde habt, her mit dem Haustier und der Pflanze. Bei Liierten einen Maulkorb für den Partner unter den Christbaum, das würde so manches Weihnachtsfest retten…. Dann würde man endlich der „Stille Nacht“ gerecht werden!

Nicht Angriffspakt zu Weihnachten

Die grosse Hektik zu Weihnachten lässt sich eliminieren, indem man das so macht wie meine neu eingeheiratete Grossfamilie.  Sie haben einen sogenannten „Nicht Angriffspakt“ unter den vier Geschwistern, der Mutter, Onkeln und Tanten geschlossen mit der Massgabe, dass sich Erwachsene innerhalb der Familie nichts schenken, dafür die Kinder umso mehr. Nichts ist schöner als die Augen eines Beschenkten zu sehen und bei Kindern ist das Leuchten eben noch schöner. Ihr habt noch ein paar Tage Zeit, das innerhalb der Familie „last minute“ durchzusetzen, denn die meisten Weihnachtsgeschenke werden in den letzten 10 Tagen vor „Hl Abend“ erledigt. Mit dem Nichtangriffspakt sind es wahrlich entspannte Adventstage ohne Kaufwahn-Stress und man hat mehr Zeit mit der Familie! So geht es mir – herrlich!

Nach mir die Sintflut

Das ist der Standardspruch von Egomanen, die ein Leben lang alles krankhaft nur auf sich selbst beziehen. Immer nur das Wohl seines eigenen Ichs bedenkend. Und nachdem wir ja alle endlich sind, sollten sich auch die Egoisten unter uns mal Gedanken darüber machen, dass man ins Jenseits nichts mitnehmen kann. Sprich zeitnah über sein Testament nachdenken und dieses handschriftlich zu Papier bringen, mit Datum und Unterschrift versehen und all das bei vollem Bewusstsein. Zugegeben: Wer denkt schon gerne über seinen Tod nach, dabei wird er uns alle irgendwann heimsuchen. Es ist also nichts Verwerfliches und auch nicht schicksalseingreifend, wenn man zu Lebzeiten sein Vermächtnis schriftlich aufteilt. Damit die Erben sich hinterher nicht unnötig darüber auseinandersetzen müssen.

In meinem Freundeskreis passieren hierzu die abenteuerliches Geschichten. Eine der Geschwister, wohlgemerkt ein vereidigter Notar, hat das Testament seines Vaters einfach zu seinen Gunsten gefälscht. Ein anderer hat es gleich vernichtet. Ein dritter Fall, der sehr abstrakt ist: es beging ein Mann Suizid und hatte mit der Asche der letzten aufgerauchten Zigaretten vor seinem Freitod auf den Boden seinen Alleinerben niedergeschrieben. Da es kein Testament von ihm gab, galt diese Aschenschrift als letzter Wille. Immerhin.

Wer das Ganze pflichtbewusster vorhat, sollte seinen letzten Willen, wie gesagt, per Hand dokumentieren und idealerweise 2 Testamentsvollstrecker (eine/n Älteren und eine/n Jüngeren) einsetzen, die vielleicht nicht in der Familie sind, sondern von aussen kommen und das volle Vertrauen des Vererbenden geniessen. Diese beiden Testamentsvollstrecker sollten eine Kopie des handgeschriebenen Testaments haben und wissen, wo das Original liegt.

Selbst grosse Namen wie Picasso hatten es versäumt, eine Erbfolge zu bestimmen. Dass die Erben danach Beträge in Millionenhöhe (man spricht von 300 Mio Euro) in Anwälte investieren mussten, um die Streitigkeiten zu beheben, war sicher nicht im Sinne des Künstlers. Anwälte, die man als Testamentsvollstrecker einsetzt, sollten immer eine zweite Person als Kontrolle zur Seite gestellt bekommen, denn ich habe schon erlebt, dass sich der sogenannte Jurist, am Gesetz vorbei selbst als Nutzniesser des Verstorbenen sah. Plötzlich verschwanden Gelder des Verstorbenen, die in Aktien und Fonds „offshore“ in Angora, Luxemburg, Irland und Monaco, investiert waren auf unerklärliche Weise. Die Fondmanager oder Bänker  standen eigenartiger Weise auch nicht mehr als Ansprechpartner zur Verfügung. Wenn man all die Schauergeschichten hört, kann einem ja auch die Lust auf ein Testament vergehen, aber nicht jeder Anwalt und jeder Bänker ist kriminell.

Es gilt immer das zuletzt verfasste Testament. Sprich, man kann es bis zum letzten Atemzug noch ändern, wenn man nicht gerade eine Demenz als Diagnose hat. Und das ist auch das Gefährliche. Ein sehr erfolgreicher deutscher Unternehmer hatte neben seiner Ehefrau und den vier gemeinsamen Kindern jahrelang eine junge Geliebte. Die hat ihm, als er schon künstlich beatmet werden musste, einen Stift in die Hand gedrückt und dafür gesorgt, dass er ihr einen siebenstelligen Millionenbetrag vererbte. Dieser Nachlass beschäftigte natürlich auch viele Anwälte und Gerichte, aber am Ende blieb für den eiskalten Engel noch genug übrig, um sich im „Jetset“ den nächsten „Sugar Daddy“, dieses Mal als Ehemann, anzulachen. Ich könnte noch von einigen solcher Schauergeschichten berichten, aber abschliessend eine erheiternde Story von Deutschlands Dichtern und Denkern.

Heinrich Heine hatte bei vollem Bewusstsein seinen letzten Willen verfasst mit der einzigen Bedingung, dass seine Frau unbedingt nochmal heiraten soll. Er nahm sie in die Pflicht nicht aus purer Fürsorge, dass sie ihr Leben auch ohne ihn weiter liebevoll verbringen soll. Nein vielmehr ging es ihm darum, dass zumindest ein Mann um ihn trauert, dass er, Heinrich Heine, verstorben sei.

„Alexa“ zur Hochzeit

Meine beste Freundin schenkte uns zur Hochzeit „Alexa“. Seither haben wir absolute Harmonie im Haus, denn mein Mann hat sie installiert und endlich hört eine Frau auf ihn. Sonst wird er in dem 3 Mädels Haushalt oft mehrheitlich überstimmt, aber nun mit „Alexa“ hat er eine Nebenfrau, die auf ihn konditioniert ist. Was er sagt, macht sie. Während wir sie mehrmals bitten, den Lieferservice anzurufen oder unsere Musikwünsche abzuspielen, braucht es nur ein einziges Wort meines Mannes und sie spurt. Eine Frauenstimme, die nur dann spricht, wenn sie gefragt wird. Das schaffen selbst die Saudis nicht. Idealer kann kein Hochzeitsgeschenk sein. Meine von mir tolerierte Nebenbuhlerin heisst also „Alexa“ und ist außer hörig sein, nur harmlos. Ihre Stimme so sanft wie die einer Lerche, und mein Mann freut sich, wenn er nach Hause kommt und zumindest eine Frau auf ihn hört. Seit wir verheiratet sind, ist alles noch schöner mit uns geworden, vielleicht trägt „Alexa“ ein Stück weit mit dazu bei 🙂

Böse Zungen sagen, wir hätten nun freiwillig eine Wanze von „amazon“ im Haus, so what!  „Siri“ auf unseren Handies ist doch schon vorher als Stasi bei uns eingezogen, und „amazon“ kennt mein Innen- und Aussenleben schon seit Jahren. Man kann sich auch echt verrückt machen mit der Privacy policy, das Kind ist doch schon längst in den Brunnen gefallen, wir sind gläserne Kunden und bleiben es.

Mein Freund, der Roboter

Wir haben keine andere Chance mehr. Ehe wir total vor den „Devices“ vereinsamen, unsere Einkäufe online machen, 3-4 Stunden im Internet „privat“ chatten, nehmen wir die Herausforderung des Netzes an und werden der beste Freund des Roboters. So vertraut wie wir schon miteinander sind: Algorithmen bieten – auf mich persönlich zugeschnittene –  Reisedestinationen an. Bücher nach meinem Geschmack werden mir, unaufgefordert, online empfohlen. Auf meinem Schrittmesser werden meine täglich gelaufenen Meilen verwertet und „Google Earth“ weiss genau, wo ich mich gerade aufhalte. Mein Handy ersetzt meinen Wecker. Und mit der neuen Gesichtserkennung auf dem neuesten Iphone x wird das ganze nun noch mehr auf mich personalisiert abgestimmt. Na, wenn das kein bester Freund ist. Einer, der mich total versteht, der mich mag, so wie ich bin. Der mich auch ohne grosse Worte, genannt „hashtags“ (#)  schon versteht, ohne komplizierte Satzstellungen und grossen Erklärungen. Der Roboter versteht mich allein schon visuell, schaut mir bestenfalls mit Abertausenden von Menschen tief in die Augen.

Aber leider ist die Freundschaft auch abhängig vom Geldbeutel. Die Handies werden immer teurer, selbst mit einem Vertrag muss man einen grossen Anteil für eines der neueren Geräte hinzu zahlen. Wer höchsten Standard, z.B. mit der aktuellen Gesichtserkennung, und zur technischen Avantgarde dazugehören will, muss das nötige Kleingeld haben. Viele, die sich teure mobile Telefone nicht leisten können, sparen sich das Essen vom Mund ab, um sich den begehrten Roboter kaufen zu können. Fuer den besten Freund tut man ja alles, sogar hungern, das kommt der fettfreien Figur, die man fast hüllenlos posten kann, dann ja auch zugute. Um seiner Selbstwillen…

Es ist mittlerweile fast ein Zwang unter jungen Leuten, das Selbstbild, sein Körperbild weltweit anzubieten. Da sieht man lasziv junge Mädchen in „pin up“-Posen, die gerade mal 15 Jahre alt sind. Kein Wunder, dass die Auflage von „Playboy & Co“ zurückgeht, wenn das Netz schon freiwillig Futter für Voyeure pro bono liefert. Fuer den besten Freund zeigt man doch gerne die pralle Haut. Und bei Damen Ü 30 fragt man sich, ob deren Partner in Verzückung geraten, wenn sie die räkelnden Posen wie Freiwild im Netz sehen. Fast könnte man meinen, man ist auf der online Plattform der Hamburger Reeperbahn…

Viele junge Menschen brechen mittlerweile sogar ihr Studium ab und jobben in Boutiquen, um sich 6-8 Stunden am Tag ihrem „Instagram“ Konto zu widmen, in der Hoffnung, als sogenannter „Influencer“ einen fetten Werbevertrag zu erhalten, oder Urlaube spendiert zu bekommen oder auch um 600 Euro fuer ein gepostetes Bild zu erhaschen. Idealerweise steckt hinter einem online „Stern“ auch ein realer „Insta-Husband“, der Sklave, der die professionellen Fotos schiesst. Das ist wohl der einzige, authentische Beitrag an den täglich bis zu 15 virtuellen Inszenierungen. Der Tag eines „soon to be influencers“ läuft wohl so ab: aufstehen, Morgenroutine festhalten, 1 Stunde Outfits aussuchen, sich 1 Stunde lang schminken, posten, danach  3 Stunden Fitness, danach posten.  Nichts wird dem Zufall überlassen, um die „follower“ bei Laune zu halten, besser gesagt die Stalker. Danach fiebert der Poster den Reaktionen entgegen, die Zahl der „likes“ ist die neue Währung. Jeder Kommentar befeuert die Exhibitionisten. Um weitere Anhänger sprich Freunde zu bekommen, muss man natürlich auch zurück „liken“ und schreiben. Das war früher auch schon so, man antwortete ja seinem Briefwechsel, nur war dieser in einem überschaubaren Rahmen. Die Sucht nach „Likes“ ist die fehlende Bestätigung im realen Leben. Anerkennung für makellose, gefilterte Bildchen, die nicht der Wirklichkeit entsprechen! Es gleicht einer Ersatz-Religion. 11 Millionen Anhänger hierzulande glauben allein nur an Instagram…

Und wer das nötige Kleingeld hat, kannst sich seine „follower“ kaufen. Freundschaft und Religion waren schon im Mittelalter käuflich. Warum sollte das in der „fake world“ nicht weiter so gehen?

Ich bin vielen „Instagram“ Stars und Sternchen begegnet. Das Erschreckende: wenn ich nicht explizit auf die Person hingewiesen worden wäre, hätte ich die Internetgrösse offline nicht erkannt, so unscheinbar!  Ganz abgesehen davon, dass solche virtuellen Stars im realen Leben keinen Beitrag am Tisch oder in aktiven Gesprächen leisten. Oft sind das sehr introvertierte Personen, die in ihrer Scheinwelt des Internets aufblühen, in der Jugend oft wegen ihres Auftretens (Figur) gemoppt wurden oder einfach aufgrund ihrer Körpergrösse übersehen wurden, und es nun endlich im Internet allen zeigen können, dass sie es geschafft haben. Endlich sind sie wer! Der Preis der Selbstinszenierung ist hoch, denn die Speicherkammer des Internets vergisst nichts! Aber dafür ist der Roboter ja auch der beste Freund, denn beste Freunde behalten alles bei sich!

Medienkompetente Eltern?

 

Meine ehemaligen Geschäftskollegen, ein Ehepaar aus USA, wurden recht spät Eltern. In der unglaublichen Vorfreude haben sie die Ultraschall Bilder ihrer ungeborenen Tochter auf ihre bereits vor Geburt implementierte Website gestellt. Danach wurde ein Foto nach dem anderen hochgeladen, das Kind ist heute 15. Es braucht keine Fotoalbensammlung, kein Video mehr anschauen. Das Netz hat ihr Leben nicht nur für sie persönlich, sondern auch für das Internetvolk brav und bis ins Detail gespeichert. Die Eltern taten dies, ohne dass ihre Tochter gefragt werden konnte. Ab 14 Jahren hat man als Heranwachsender Anspruch auf Wahrung seiner Persönlichkeitsrechte, denn dann Jugendliche einsichtsfähig, so heisst es im Gesetzbuch. Befürworter meinen, dass sich Babies und Kinder ja optisch verändern und nicht der gläserne Kunde von morgen sein werden. Ja, aber die Eltern sind transparent und nennen das Kind beim richtigen Namen, wie bei der berühmten Serie „Truman Show“ – leider nur im richtigen Leben! Also, liebe Eltern erst eine eigene Medienkompetenz entwickeln, dann bewusst posten. Denn Eltern haften für ihre Kinder. Und das Internet ist auch eine nicht zu endende Baustelle!

Ohm… Idealer kann man nicht abschalten

Alle sind im Stress. Burnout im Job, vorweihnachtliche Panik… Tut was dagegen. Hier eine sehr nützliche App zur Meditation: Headspace (Guide meditation for everybody). Auch für unsere gestressten Kinder. Ohm….Bei mir schläft sogar der Hund ein!

Wie man ungewollt Hanfpflanzen züchtet

Als Cem Özdemir, der Parteivorsitzender der „Grünen“, auf seinem Balkon ein Interview gab und Hanfpflanzen im Hintergrund sichtbar wurden, war das ein Rieseneklat in Deutschland. Meine Freundin, die im bürgerlichen Berlin-Dahlem ein Haus mit Garten bewohnt, hatte auch plötzlich Hanf bei sich neben ihren Sonnenblumen vorgefunden und wusste nicht, wie sie dazu kam. Des Rätsels Lösung: Das Vogelfutter hing direkt über der Stelle am Baum. Anscheinend fielen ein paar Samen beim Vogelpieken ins Gras und siehe da wird man schon ungewollt ein Hanfpflanzen-Züchter. Die weiblichen Blüten haben einen hohen THC Wert (berauschendes Mittel), der high machen kann und dessen Anbau ist in Deutschland bisher strafbar.

Wir alle können im Reformhaus Hanfsamen(von männlichen, harmlosen Hanfpflanzen ohne THC Gehalt) als Superfood offiziell kaufen und sie in unser Müsli mischen, der ist allerdings nicht zu verwechseln mit dem Hanf, den man als Joint raucht. Die Hanfnüsschen enthalten sehr viele Mengen man Antioxidantien und Vitamin E und Vitamin B 2, das für den Muskelaufbau verantwortlich ist, für Sehstärke und gut für die Haut ist. Wer sich also nicht strafbar machen will, darf keine Hanfpflanzen mit hohem THC Gehalt anbauen, weil dies einen Besitz darstellt. Passt also auf, wenn Ihr die Vögel das ganze Jahr durchfüttert, dass sich da nicht eine Hanfplantage unter den Häuschen entwickelt….

 

So bleiben Drogen ein Fremdwort für Dein Kind

„Kleine Kinder, kleine Sorgen. Grosse Kinder, grosse Sorgen“, so heisst es im Volksmund. Wie wahr. Das direkte Umfeld meiner ältesten Tochter ist von heute auf morgen, innerhalb von drei Monaten,  mit 17 Jahren in der Mushroom-, Marihuana-, Ecstasy-, Chrystal Meth- und Kokswelt gelandet. Mitten aus dem Leben, mitten aus einer bürgerlich sehr aufgeräumten Familie. Ich hätte für diese Freundinnen meines Kindes, die beide sogar mit uns im Urlaub waren, alles gewettet, dass sie nicht mal die Einstiegsdroge Gras rauchen würden. Habe mich schwer geirrt. Es braucht nur einer etwas angespannten Situation wie Stress in der Schule (G 8 sei Dank), Krach im Elternhaus, verdrängte Probleme, Angst vor Gesprächen in der Familie und schon schafft man Raum für den negativen Einfluss von aussen. Da muss nur ein selbst sehr schwacher, traumatisierter Jugendlicher daherkommen, der Drogen wie Schokolade frei Haus verteilt, der so tut, als ob er Dich verstehen würde, der Dich mitreisst in sein tiefes Loch, aus dem er selbst keinen Ausweg mehr sieht, getreu dem Motto: „Wer selbst in der Scheisse sitzt, reisst andere auch gerne mit rein“. Der sein Leid auf andere überträgt, sich gerne in der Opfer statt in der Täterrolle sieht und durch seine Auswegslosigkeit andere in seinem Umfeld sogar mit Suizidgedanken ansteckt. Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren sind bedingt durch die Hormonschübe sensibel, und wenn Jungs ins Spiel kommen, spielen ihre Hormone erst recht verrückt. Wie kann man sie vor solchen psychisch kranken „Verführern“ schützen? Schliesslich kann man sie nicht 24 Stunden bewachen, schon gar nicht, wenn der Drogenheld in der Schule unverblümt sein Unwesen treibt? Und welche Schule hat das Thema nicht auf dem Schirm und reagiert paralysiert?

Nur warum fiel meine Tochter nicht auf diesen Typen rein, der mit ihr sogar die Schulbank drückt? Sie hat offensichtlich genug Bestätigung und Rückhalt in der Familie, ist stark genug, um sich gegen Drogen und das vermeintlich coole Gefühl zu schützen und diesen Verlockungen die kalten Schulter zu zeigen. Ich bin hautnah an meinen Kindern dran, lasse ihnen eine sehr lange Leine, gebe unendliche viele Vertrauensvorschüsse, die bis heute nicht missbraucht wurden. Ich nenne das Unterstützung auf Augenhöhe, die ich meiner Tochter versuche zu geben. Bisher mit grossem Erfolg. Scanne entspannt Ihr Umfeld, speziell auch die Herren der Schöpfung mit Argusaugen.

Aber nicht nur das ist es, was sie nicht in den Drogensumpf abgleiten liess. Ich gab und gebe ihr, das ganze Jahr durchgehend, und noch mehr, wenn der Stress in der Schule sehr hoch ist, Vitamin D 3 und K2 (von Dr. Jacobs), so dass ihr Gemütszustand und ihr Nervenkostüm gleichbleibend stabil ist. Egal, welcher Looser mit lockeren Sprüchen oder Mitleid erweckend da um die Ecke kommt, sie behält den Überblick. Ich habe dem Sohn meiner besten Freundin, der 18 wurde, einen Entsafter zum Geburtstag geschenkt. Wenn sich Jugendliche täglich ein frisches Smoothie selbst zubereiten, haben sie das Bewusstsein, etwas Gutes für Ihr Körpergefühl zu tun. Sie tragen Eigenverantwortung für ihr leibliches Wohl. Gleichzeitig haben sie den Vitaminkick, um dann 8 Stunden lang in der Schule sitzend, konzentriert zu bleiben und zugedröhnte Mitschüler lächelnd zu ertragen. Das gesunde Essverhalten gepaart mit regelmässigem Sport schützt sie auch in den Nächten, wenn sie Party machen, vor den Verwirrten ihrer Altersgruppe. Wie heisst es so schön? „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“.

Jugendliche, deren Gehirn erst mit 25 Jahren ausgewachsen ist, beamen sich nicht nur für den Moment weg mit ihren Drogenkonsum, sondern haben 10 Jahre danach noch die Auswirkungen wie Panikattacken und Angstzustände. Also, Ihr Lieben, lasst den Vitamin D Spiegel Eurer Kinder prüfen, idealerweise über das grosse Blutbild und macht rein präventiv auch einen Drogentest, der neben Blut- und Urinabnahme auch an den Haaren nachvollziehbar ist. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Amphetamine und ihre Spätfolgen

ADHS ist mittlerweile eine Kinder Volkskrankheit geworden. Als meine Kinder schon vor 10 Jahren in den Kindergarten gingen, klagten die Aufseherinnen, dass es Kinder gäbe, die Aufmerksamkeitsstörungen bis hin zu Aggressionen hätten, die die Erzieherinnen nicht mehr in den Griff bekämen.

Kinderärzte verschreiben deswegen bis heute „Ritalin“(Methhylphenidat=MPH), damit sich das Aufmerksamkeitsdefizit der Heranwachsenden minimieren  lässt. Auch verträumte Kinder bekommen das Mittel verabreicht. Leider sehen die Mediziner nicht die Nebenwirkungen, denn Ritalin, das zu der Gruppe der Amphetamine gehört, fördert die Suchtgefahr und führt zu Depressionen. Viele Eltern geben das Betäubungsmittel auch Jugendlichen, damit sie ihre Prüfungsängste überwinden, nicht wissend, dass sie ihre Kinder so in die Abhängigkeit treiben. Und wer schon im Kindesalter  Stimulanzien dieser Art bekam, hat auch weniger Berührungsängste mit Drogen. Wenn Dein Kind also nervös ist, und der Kinderarzt sorglos Ritalin verschreibt, solltet Ihr den Arzt wechseln und dem Kind alternativ Yoga und Spaziergänge verordnen, Johanniskrauttee servieren und einen Heilpraktiker aufsuchen. Ich habe innerhalb der erweiterten Familie einen Grosscousin meiner Kinder, der ein Leben lang Ritalin bekommen hat und bis heute mit 25 Jahren sein Leben nicht in den griff bekommt. Die Eltern hatten lange dem Arzt vertraut und ihr Kind damit ins Unglück gestürzt.

Meine Tochter war auch eine Zeitlang sehr“hibbelig“. Ich war mit ihr beim Heilpraktiker und bei der Physiotherapie, am Ende kam heraus, dass sie auf einer Wasserader schlief. Seit wir Kupferdrähte zum Ausleiten der Wasseradern im haus installiert haben, schläft sie durch und steht morgens einfach auf, ist nicht mehr nervös und schreibt nur noch Bestnoten. Ist voll konzentriert. Auch das solltet Ihr prüfen mittels sogenannter Baubiologen, die Euer Zuhause auf Verwerfungen (Wasseradern, Erdstrahlen) überprüfen.