So bleiben Drogen ein Fremdwort für Dein Kind

„Kleine Kinder, kleine Sorgen. Grosse Kinder, grosse Sorgen“, so heisst es im Volksmund. Wie wahr. Das direkte Umfeld meiner ältesten Tochter ist von heute auf morgen, innerhalb von drei Monaten,  mit 17 Jahren in der Mushroom-, Marihuana-, Ecstasy-, Chrystal Meth- und Kokswelt gelandet. Mitten aus dem Leben, mitten aus einer bürgerlich sehr aufgeräumten Familie. Ich hätte für diese Freundinnen meines Kindes, die beide sogar mit uns im Urlaub waren, alles gewettet, dass sie nicht mal die Einstiegsdroge Gras rauchen würden. Habe mich schwer geirrt. Es braucht nur einer etwas angespannten Situation wie Stress in der Schule (G 8 sei Dank), Krach im Elternhaus, verdrängte Probleme, Angst vor Gesprächen in der Familie und schon schafft man Raum für den negativen Einfluss von aussen. Da muss nur ein selbst sehr schwacher, traumatisierter Jugendlicher daherkommen, der Drogen wie Schokolade frei Haus verteilt, der so tut, als ob er Dich verstehen würde, der Dich mitreisst in sein tiefes Loch, aus dem er selbst keinen Ausweg mehr sieht, getreu dem Motto: „Wer selbst in der Scheisse sitzt, reisst andere auch gerne mit rein“. Der sein Leid auf andere überträgt, sich gerne in der Opfer statt in der Täterrolle sieht und durch seine Auswegslosigkeit andere in seinem Umfeld sogar mit Suizidgedanken ansteckt. Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren sind bedingt durch die Hormonschübe sensibel, und wenn Jungs ins Spiel kommen, spielen ihre Hormone erst recht verrückt. Wie kann man sie vor solchen psychisch kranken „Verführern“ schützen? Schliesslich kann man sie nicht 24 Stunden bewachen, schon gar nicht, wenn der Drogenheld in der Schule unverblümt sein Unwesen treibt? Und welche Schule hat das Thema nicht auf dem Schirm und reagiert paralysiert?

Nur warum fiel meine Tochter nicht auf diesen Typen rein, der mit ihr sogar die Schulbank drückt? Sie hat offensichtlich genug Bestätigung und Rückhalt in der Familie, ist stark genug, um sich gegen Drogen und das vermeintlich coole Gefühl zu schützen und diesen Verlockungen die kalten Schulter zu zeigen. Ich bin hautnah an meinen Kindern dran, lasse ihnen eine sehr lange Leine, gebe unendliche viele Vertrauensvorschüsse, die bis heute nicht missbraucht wurden. Ich nenne das Unterstützung auf Augenhöhe, die ich meiner Tochter versuche zu geben. Bisher mit grossem Erfolg. Scanne entspannt Ihr Umfeld, speziell auch die Herren der Schöpfung mit Argusaugen.

Aber nicht nur das ist es, was sie nicht in den Drogensumpf abgleiten liess. Ich gab und gebe ihr, das ganze Jahr durchgehend, und noch mehr, wenn der Stress in der Schule sehr hoch ist, Vitamin D 3 und K2 (von Dr. Jacobs), so dass ihr Gemütszustand und ihr Nervenkostüm gleichbleibend stabil ist. Egal, welcher Looser mit lockeren Sprüchen oder Mitleid erweckend da um die Ecke kommt, sie behält den Überblick. Ich habe dem Sohn meiner besten Freundin, der 18 wurde, einen Entsafter zum Geburtstag geschenkt. Wenn sich Jugendliche täglich ein frisches Smoothie selbst zubereiten, haben sie das Bewusstsein, etwas Gutes für Ihr Körpergefühl zu tun. Sie tragen Eigenverantwortung für ihr leibliches Wohl. Gleichzeitig haben sie den Vitaminkick, um dann 8 Stunden lang in der Schule sitzend, konzentriert zu bleiben und zugedröhnte Mitschüler lächelnd zu ertragen. Das gesunde Essverhalten gepaart mit regelmässigem Sport schützt sie auch in den Nächten, wenn sie Party machen, vor den Verwirrten ihrer Altersgruppe. Wie heisst es so schön? „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“.

Jugendliche, deren Gehirn erst mit 25 Jahren ausgewachsen ist, beamen sich nicht nur für den Moment weg mit ihren Drogenkonsum, sondern haben 10 Jahre danach noch die Auswirkungen wie Panikattacken und Angstzustände. Also, Ihr Lieben, lasst den Vitamin D Spiegel Eurer Kinder prüfen, idealerweise über das grosse Blutbild und macht rein präventiv auch einen Drogentest, der neben Blut- und Urinabnahme auch an den Haaren nachvollziehbar ist. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Amphetamine und ihre Spätfolgen

ADHS ist mittlerweile eine Kinder Volkskrankheit geworden. Als meine Kinder schon vor 10 Jahren in den Kindergarten gingen, klagten die Aufseherinnen, dass es Kinder gäbe, die Aufmerksamkeitsstörungen bis hin zu Aggressionen hätten, die die Erzieherinnen nicht mehr in den Griff bekämen.

Kinderärzte verschreiben deswegen bis heute „Ritalin“(Methhylphenidat=MPH), damit sich das Aufmerksamkeitsdefizit der Heranwachsenden minimieren  lässt. Auch verträumte Kinder bekommen das Mittel verabreicht. Leider sehen die Mediziner nicht die Nebenwirkungen, denn Ritalin, das zu der Gruppe der Amphetamine gehört, fördert die Suchtgefahr und führt zu Depressionen. Viele Eltern geben das Betäubungsmittel auch Jugendlichen, damit sie ihre Prüfungsängste überwinden, nicht wissend, dass sie ihre Kinder so in die Abhängigkeit treiben. Und wer schon im Kindesalter  Stimulanzien dieser Art bekam, hat auch weniger Berührungsängste mit Drogen. Wenn Dein Kind also nervös ist, und der Kinderarzt sorglos Ritalin verschreibt, solltet Ihr den Arzt wechseln und dem Kind alternativ Yoga und Spaziergänge verordnen, Johanniskrauttee servieren und einen Heilpraktiker aufsuchen. Ich habe innerhalb der erweiterten Familie einen Grosscousin meiner Kinder, der ein Leben lang Ritalin bekommen hat und bis heute mit 25 Jahren sein Leben nicht in den griff bekommt. Die Eltern hatten lange dem Arzt vertraut und ihr Kind damit ins Unglück gestürzt.

Meine Tochter war auch eine Zeitlang sehr“hibbelig“. Ich war mit ihr beim Heilpraktiker und bei der Physiotherapie, am Ende kam heraus, dass sie auf einer Wasserader schlief. Seit wir Kupferdrähte zum Ausleiten der Wasseradern im haus installiert haben, schläft sie durch und steht morgens einfach auf, ist nicht mehr nervös und schreibt nur noch Bestnoten. Ist voll konzentriert. Auch das solltet Ihr prüfen mittels sogenannter Baubiologen, die Euer Zuhause auf Verwerfungen (Wasseradern, Erdstrahlen) überprüfen.

 

Handyverbote in Restaurants

Als ich in 2010 Mitglied des „Soho Houses“ wurde, damals ein rein englischer Club, noch ohne Hotelanschluss, der vom Angelsächsischen aus die Welt eroberte mit einer sehr hippen Restaurant- und Baratmosphäre, war ich“ not amused“ über das dort verhängte Handyverbot. Kam mir sehr unmündig vor. Das geschützte Interieur Design des „Soho Clubs“ durfte nicht abfotografiert werden, so die offizielle Begründung des Verbots. Heute finde ich es grossartig, denn abgesehen von der Innenarchitektur, die auch nicht jedem gefallen muss, finde ich die „Soho Clubs“ weltweit als Oase der Ruhe, denn kein Mensch ist am Handy. Wo kein Bild entstehen darf, da darf auch kein mobiles Telefon gezückt werden. Herrlich! Auch wenn der einst hippe Club mittlerweile nicht nur Kunstschaffende und solche, die mit denen beruflich zu tun haben, aufnimmt, und mittlerweile auch zu einer Hotelgruppe mutiert ist, hat er  konsequent das Handverbot durchgezogen. Ich bin nach dem deutschlandweiten Rauchverbot in den Restaurants nun dafür, dass man auch in Gaststätten mobile Telefone verbietet. Dann reden Paare wieder miteinander, das Mahl wird nicht kalt verzehrt, weil man es nicht zuvor ins Bild setzen kann, und Jugendliche feiern z.B. Geburtstage, ohne hinter dem Handy „Happy Birthday“ zu trällern.

Ein besonders gute Darbietung brachte kürzlich ein Bekannter von mir. Eine grössere Runde an Freunden wurde von ihm im Restaurant dazu verdammt, ihre mobilen ständigen Begleiter in die Mitte des Tisches zu legen. Derjenige, der als erstes  während des Abendessens schwach wurde und zum Handy griff, musste die gesamte Zeche zahlen. Das ist schon mal ein super Anfang back to analogem Geniessen….

 

Was wir von den Indianern lernen: loslassen

In diesen Tagen, wo meine ältere Tochter kurz vor ihrem 17. Geburtstag steht und in 7 Monaten ihre Internationale und Deutsche Hochschulreife geschafft haben wird, komme ich als „Helikopter-Mutter“ zum Nachdenken. Kann mein Kind, das gefühlt erst vor 7 Jahren noch in die Windeln gemacht hat, mit 17 nach ihrem Turbo Abitur in die weite Welt schweifen, aus dem „Hotel Mama“ für immer auschecken? Wird sie ohne mich überleben? Loslassen ist das Schlagwort. Ein schweres Wort. „WalkAway“ nennen das US-Psychologe, die aus der Tradition nordamerikanischer Indianerstämme heraus, Pubertierende nach der Rotkäppchen Methode einfach 24 Stunden nüchtern und allein in den Wald aussetzen, sie danach – am Ende der Finsternis – von den Eltern abholen lassen, um dann gemeinsam die Erlebnisse, den Weg zu sich selbst zu finden, und damit den Weg zum Erwachsenen werden, definieren lernen. Aus der Kraft der Natur, einsam auf sich selbst gestellt, scheint auch für den deutschen Gymnasiallehrer Peter Maier mit seinem Buch „Initiation – Erwachsenen werden in einer unreifen Gesellschaft“ der Schlüssel für das erfüllte Ende der Kindheit zu sein. Er organisiert mit Schülern aus der 10. und 11. Klasse regelmässig Wald-Rituale, in denen Gleichaltrige durch die einsame Erfahrung in der Wildnis Solidarität ausserhalb ihrer Familien erlernen. Ich weiss nicht, ob ich mein Kind frierend in den dunklen Wald aussetzen wollen würde, um sie, nach dem sinnlosen G 8 Druck, für das harte Leben da draussen zu wappnen bzw zu schulen. Vor dem Hintergrund, dass die Bundeswehr in Deutschland abgeschafft wurde, eignen sich solche Abhärtungsrituale ganz sicher für die heranwachsenden Jungs unserer Gesellschaft. Für hartgesottene Eltern hier mehr Informationen unter 

Auf der Alm, da gibt’s auch Stress

Auf der Alm, da gibt’s kein Sünd, heisst es im Volksmund, aber eine Menge Stress, wenn man wie kürzlich einige Wanderer in der Steiermark, Österreich, die Begegnung der tierischen Art mit Mutterkühen machen durften. Zu Fuss steil hinauf mit dem Hund und dabei die Kühe mit den Augen fixieren, direkt auf sie zulaufen, ist schon mal ganz verkehrt. Dann aber verängstigt als Mensch den Vierbeiner auf den Arm nehmen, ist lebensgefährlich, denn da sieht die Kuh auf der Weide rot, da sie Tier und Mensch als eines erkennt und darauf  zurennt. Also, auch wenn die Rinder auf der Wiese so harmlos aussehen wie in der „Milka“- Werbung, gebührend Abstand halten und den Hund an der Leine führen….

Schutz vor Hacker Angriffen

Mein Rendezvous mit der Polizei