Der letzte Schrei für coole Hunde und ihre Besitzer

Ich bin seit fast vier Jahren stolze Hundebesitzern eines „Goldendoodle“. Eine gelungene, gewollte Mischung aus Golden Retriever und  Königspudel. Und nachdem Frauen, die neidisch auf meine Haarpracht sind und leider wohlgemerkt selbst nur ein paar Fäden auf dem Haupt tragen, über meinen Schopf als Pudel ablästern, habe ich mir folgendes überlegt: Die bösen Zungen, die den Neid der Besitzlosen darstellen, haben ja eigentlich recht: Ich habe in der Tat dieselben Locken wie mein Hund und bin wie er ein glücklicher Mischling. Nicht arisch und weltoffen. Mein Hund ist einer der friedlichsten Hunde der Welt, Nur wenn ihm einer dumm kommt, zeigt er Zähne. Ich auch! An uns beiden ist alles echt, kein fake, keine Extensions und keine Strähnchen. Mein Hund ist  echt blond, was aber das Einzige ist, was uns unterscheidet. Er hat auch noch einen Tag vor mir Geburtstag! Man sucht sich halt intuitiv den Hund aus, der zu einem passt.

Nachdem sich Hundebesitzer bekanntlich mit den Jahren an ihre Vierbeiner optisch annähern, habe ich mir eben präventiv gleich diesen nicht arisch reinrassigen Hund ausgesucht, der mir sehr ähnelt. Da ich mich aber nicht wie Millionen anderer Damen hierzulande blond färben lassen will, muss ich  vor dem Hintergrund der gewollten, weitgehenden Deckungsgleichheit sicher stellen, dass mein Hund mit mir modisch gleichzieht.

Was man so in den Tierläden bekommt, ist nicht das, was zu meinem coolen Vierbeiner passt. Wer, wie ich,  etwas Extravagantes, also keinen Einheitslook sucht, der klickt für ein neues Halsband oder eine neue Leine für seinen besten Freund auf  Ibiza lässt grüssen, die Firma ist  zwar aus Holland, hat aber den Hippie-Chic  und die ultimativen Looks für den coolen Hund. Bestellt noch heute bei „Dogwithamission“, und holt Euch Farbe ins derzeitige graue Deutschland. Lasst uns anders sein als der langweilige Einheitsbrei! Diversität fängt beim Hund schon an.

Singles auf den Hund gekommen….

Ob man will oder nicht, spätestens, wenn sich die Vierbeiner beschnuppern oder auch ankeifen, muss man sich als Hundebesitzer zu Wort melden. Bei Singles ist die Sterblichkeitsrate in 12 Untersuchungsjahren einer schwedischen Studie zufolge um 33 Prozent gesunken, da das Herzinfarktrisiko um 11 Prozent gegenüber der hundelosen Einzelgänger geringer ausfiel. Es ist das aktivere Leben, Wohlbefinden und eben soziale Kontakte, die Hundebesitzer weniger an Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Stoffwechselstörungen und Diabetes erkranken lassen. Über allen bewegenden Aspekten scheint aber auch ein Haustier, das keinen Auslauf braucht, gesundheitsfördernd zu sein. Ob Meerschweinchen, Kanarienvogel, Goldfische oder Schildkröte, das sich Kümmern um einen, wenn auch stummen, Mitbewohner hält Herz und Gefässe gesund und elastisch, senkt den Stresslevel und Depressionen treten nicht zu Tage.

Singles, die statt Tier nur Topfpflanzen Zuhause haben, die regelmässig bewässert werden müssen, haben wohl auch eine längere Lebenserwartung. Der beste Freund des Menschen ist demnach nicht nur der Hund, eine Katze oder ein Blumentopf sind also auch gesundheitsförderlich.

Ein weiterer Grund, warum Singles dann vielleicht auch länger leben, als liierte Hundebesitzer, könnte, meiner weiter gedachten These zufolge, auch daran liegen, dass man als Einzelgänger sich nicht über seinen Partner aufregen muss. Ein Hund oder Papagei gibt keine grosse Widerrede…. Wie herrlich entspannend! Kommunikation als Einbahnstrasse.

Jetzt verstehe ich aber auch, warum manche Ehen so gut funktionieren, die selbst in Restaurants beim Abendessen zu zweit, sich ohne auch nur einen Wortwechsel zwei Stunden lang gegenüber sitzen. Allein die Tatsache, dass da ein Stummfisch mit am Tisch ist, beruhigt schon das Gemüt!

Wenn Ihr also noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für Eure lieben, alleinstehenden Freunde habt, her mit dem Haustier und der Pflanze. Bei Liierten einen Maulkorb für den Partner unter den Christbaum, das würde so manches Weihnachtsfest retten…. Dann würde man endlich der „Stille Nacht“ gerecht werden!

Auf der Alm, da gibt’s auch Stress

Auf der Alm, da gibt’s kein Sünd, heisst es im Volksmund, aber eine Menge Stress, wenn man wie kürzlich einige Wanderer in der Steiermark, Österreich, die Begegnung der tierischen Art mit Mutterkühen machen durften. Zu Fuss steil hinauf mit dem Hund und dabei die Kühe mit den Augen fixieren, direkt auf sie zulaufen, ist schon mal ganz verkehrt. Dann aber verängstigt als Mensch den Vierbeiner auf den Arm nehmen, ist lebensgefährlich, denn da sieht die Kuh auf der Weide rot, da sie Tier und Mensch als eines erkennt und darauf  zurennt. Also, auch wenn die Rinder auf der Wiese so harmlos aussehen wie in der „Milka“- Werbung, gebührend Abstand halten und den Hund an der Leine führen….

Tierkosten sind absetzbar, wenn…

Alarm im Haus!